Hundefutter und Hundeernährung: Ratgeber, Allergien und Lösungen
Die passende Hundeernährung orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen Ihres Hundes. Alter, Aktivität, Gesundheitszustand und mögliche Unverträglichkeiten spielen bei der Auswahl des Futters eine wichtige Rolle.
Als familiengeführtes Futtermittelfachgeschäft in Schwerte beraten Christiane und Andreas Lamers Hundehalter seit 1990 persönlich, im Geschäft und über unsere Ernährungsberatung für Hunde.
Hundefutter auswählen: worauf kommt es an?
Das eine beste Hundefutter für alle Hunde gibt es nicht. Entscheidend ist, dass das Futter zur Lebensphase, zur Aktivität und zu den individuellen Ernährungsbedürfnissen Ihres Hundes passt. Eine verständliche Deklaration hilft dabei, Zutaten und Zusammensetzung einzuordnen.
- Alter, Größe, Gewicht und Aktivität berücksichtigen
- Verträglichkeit, Verdauung und Fressverhalten beobachten
- bei bekannten Allergien die konkreten Auslöser beachten
- zwischen Allein- und Ergänzungsfuttermittel unterscheiden
- Futtermenge und Leckerlis in die Gesamtration einrechnen
Passendes Hundefutter finden
1. Welches Hundefutter passt zu meinem Hund?
Das passende Futter hängt unter anderem von Alter, Größe, Aktivität, Gewicht, Gesundheitszustand und individueller Verträglichkeit ab. Auch die bevorzugte Fütterungsform und der Alltag des Halters spielen eine Rolle.
Eine erste Orientierung bietet unser Auswahl-Assistent. Wenn Ihr Hund besondere Bedürfnisse oder wiederkehrende Beschwerden hat, ist eine persönliche Beratung sinnvoll.
2. Woran erkenne ich ein geeignetes Alleinfuttermittel?
Ein als Alleinfuttermittel gekennzeichnetes Produkt ist dafür vorgesehen, den Hund bei bestimmungsgemäßer Fütterung mit den benötigten Nährstoffen zu versorgen. Achten Sie zusätzlich auf eine nachvollziehbare Deklaration, eine passende Fütterungsempfehlung und die individuelle Verträglichkeit.
Ein Ergänzungsfuttermittel ist dagegen nicht automatisch als alleinige tägliche Mahlzeit geeignet und muss gegebenenfalls mit weiteren Bestandteilen kombiniert werden.
Allergien, Unverträglichkeiten und sensible Verdauung
3. Welches Hundefutter eignet sich bei Futtermittelallergien oder Unverträglichkeiten?
Entscheidend ist, welcher Bestandteil tatsächlich nicht vertragen wird. Getreidefreies Futter ist deshalb nicht automatisch hypoallergen. Häufig müssen insbesondere die enthaltenen tierischen Proteinquellen betrachtet werden.
Bei einem begründeten Verdacht kann eine tierärztlich oder fachlich begleitete Ausschlussdiät helfen, mögliche Auslöser systematisch einzugrenzen. In unserer Kategorie hypoallergenes Hundefutter und ProVet finden Sie spezialisierte Rezepturen für unterschiedliche Ernährungsanforderungen.
4. Was ist der Unterschied zwischen getreidefreiem, Monoprotein- und hypoallergenem Hundefutter?
Getreidefrei bedeutet, dass die Rezeptur ohne Getreide hergestellt wird. Monoprotein bezeichnet Futter mit nur einer tierischen Proteinquelle. Hypoallergen beschreibt Rezepturen, die darauf ausgerichtet sind, das Risiko einer Reaktion auf bestimmte Futterbestandteile zu verringern.
Diese Begriffe sind nicht gleichbedeutend. Welche Eigenschaft relevant ist, hängt von den individuellen Auslösern und Bedürfnissen Ihres Hundes ab.
5. Welches Hundefutter eignet sich für Hunde mit sensibler Verdauung?
Für sensible Hunde kann eine übersichtlich zusammengesetzte, gut verdauliche Rezeptur mit einer passenden Proteinquelle sinnvoll sein. Eine langsame Futterumstellung und eine konsequente Fütterung ohne viele wechselnde Snacks erleichtern die Beurteilung der Verträglichkeit.
Durchfall, Erbrechen, Gewichtsverlust oder andere anhaltende Beschwerden sollten tierärztlich untersucht werden, bevor allein über einen Futterwechsel behandelt wird.
6. Wann kann eine Ausschlussdiät sinnvoll sein?
Eine Ausschlussdiät kann bei begründetem Verdacht auf eine Futtermittelallergie eingesetzt werden. Dabei erhält der Hund über einen festgelegten Zeitraum ausschließlich eine genau ausgewählte Futterzusammenstellung. Leckerlis, Kauartikel und Zusätze müssen konsequent berücksichtigt werden.
Da eine Ausschlussdiät sorgfältig geplant und ausgewertet werden sollte, empfehlen wir eine fachliche beziehungsweise tierärztliche Begleitung.
7. Was ist hydrolysiertes Hundefutter?
In hydrolysiertem Hundefutter sind die Proteine in kleinere Bestandteile aufgespalten. Das spielt vor allem bei Futtermittelallergien, unerwünschten Futterreaktionen und kontrollierten Ausschlussdiäten eine wichtige Rolle. Entscheidend ist nicht das Wort „hydrolysiert“ auf der Verpackung, sondern welches Ernährungsziel für Ihren Hund verfolgt wird.
Mehr im Ratgeber: Hydrolysiertes Hundefutter → · Lamers ProVet ansehen →
8. Monoprotein oder Mischprotein: was ist besser?
Ein Futter mit nur einer tierischen Proteinquelle (Monoprotein) kann empfindlichen Hunden den Alltag erleichtern. Hunde ohne bestätigte Allergie, die verschiedene Proteinquellen gut vertragen, müssen aber nicht dauerhaft Monoprotein fressen. Eine bekannte problematische Proteinquelle bleibt dagegen dauerhaft außen vor.
Mehr im Ratgeber: Monoprotein oder Mischprotein → · Monoprotein-Hundefutter ansehen →
9. Darf ein Allergiehund Reis bekommen?
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Für manche sensible Hunde ist Reis eine gut verträgliche Kohlenhydratquelle, er ist aber nicht für jeden Hund automatisch geeignet. Läuft eine Ausschlussdiät, wird nur gefüttert, was dafür festgelegt wurde.
Durchfall, weicher Kot und Blähungen
Verdauungsbeschwerden haben viele mögliche Ursachen, das Futter ist nur eine davon. Bei Warnzeichen gehört Ihr Hund in die Tierarztpraxis.
10. Welches Futter ist bei Durchfall geeignet?
Durchfall ist ein Symptom und keine Diagnose. Bei einem fitten erwachsenen Hund mit milden, erst kurz bestehenden Beschwerden können kleine Portionen einer gut verdaulichen Nahrung und eine sorgfältige Beobachtung sinnvoll sein. Welpen, Senioren, chronisch kranke Hunde sowie Hunde mit Blut im Kot, häufigem Erbrechen, Schmerzen, Schwäche oder Anzeichen einer Austrocknung sollten zeitnah tierärztlich untersucht werden.
Mehr im Ratgeber: Hundefutter bei Durchfall → · Magenschonendes Hundefutter ansehen →
11. Mein Hund hat immer wieder weichen Kot: liegt es am Futter?
Nicht unbedingt. Die Kotkonsistenz kann durch Futtermenge, Snacks, Kauartikel, Futterwechsel, Stress und individuelle Verträglichkeit beeinflusst werden, aber auch durch Parasiten oder Erkrankungen. Statt automatisch das nächste Futter auszuprobieren, ist es sinnvoller, Fütterung und Kotbild systematisch zu beobachten und Warnzeichen tierärztlich abklären zu lassen.
12. Was bedeutet Schleim im Hundekot?
Eine einmalige kleine Menge Schleim bei einem sonst fitten Hund kann von einer kurzen Reizung des Darms kommen, etwa nach Stress oder einer Futterumstellung. Tritt Schleim wiederholt auf oder kommen weicher Kot, Blut, Erbrechen, Schmerzen oder Gewichtsverlust hinzu, sollte die Ursache tierärztlich untersucht werden.
13. Was tun bei Blähungen beim Hund?
Gelegentliche Darmgase sind normal. Bei häufigen oder starken Blähungen sollten Sie systematisch vorgehen: Futter, Snacks und Beschwerden dokumentieren, Fressgeschwindigkeit und Portionsgröße prüfen und nicht mehrere Futtersorten gleichzeitig testen. Ein plötzlich stark aufgeblähter, harter oder schmerzhafter Bauch mit Würgen oder Unruhe ist dagegen ein Notfall, bitte sofort in die Tierarztpraxis.
14. Kann Stress beim Hund Durchfall auslösen?
Ja, Stress, etwa durch Umzug, Besuch, lange Autofahrten oder ungewohnte Betreuung, kann den Darm beeinflussen und weichen Kot oder Durchfall auslösen. Durchfall sollte aber nie vorschnell allein auf Stress geschoben werden. Hält er länger an oder wirkt Ihr Hund krank, ist die Tierarztpraxis die richtige Anlaufstelle.
Juckreiz, Haut und Fell
15. Welches Futter ist bei Juckreiz sinnvoll?
Juckreiz kann mit der Fütterung zusammenhängen, muss es aber nicht. Sinnvoll ist ein gut verträgliches Futter mit übersichtlicher Zusammensetzung, das Sie in Ruhe testen, statt viele Produkte und Zusätze gleichzeitig auszuprobieren. Besteht der Verdacht auf eine Futtermittelallergie, bringt eine konsequente Ausschlussdiät Klarheit.
16. Warum kratzt sich mein Hund nach einem Futterwechsel?
Der zeitliche Zusammenhang ist noch kein sicherer Beweis: Juckreiz kann von einer Futterreaktion kommen, aber auch von Parasiten, einer Hautentzündung oder Umwelteinflüssen. Beobachten Sie genau und wechseln Sie nicht hektisch von Sack zu Sack. Hat sich ein verträgliches Futter gefunden, ist Beständigkeit oft wertvoller als Abwechslung.
17. Wie kann ich meinen Hund im Fellwechsel unterstützen?
Der Fellwechsel ist ein natürlicher Vorgang, meist zweimal im Jahr. Die wichtigste Unterstützung ist regelmäßiges Bürsten, bei viel Unterwolle in dieser Zeit am besten täglich, dazu eine ausgewogene Ernährung. Ungewöhnlich starker Haarverlust ist ein Fall für die Tierarztpraxis.
Auffälliges Fressverhalten
18. Warum frisst mein Hund Gras?
Viele Hunde fressen gelegentlich Gras, weil es ihnen schmeckt, weil sie ihre Umwelt erkunden oder aus Gewohnheit, ein Nährstoffmangel lässt sich daraus nicht ableiten. Frisst Ihr Hund plötzlich sehr viel Gras, wirkt dabei unruhig oder zeigt zusätzlich Schmatzen, Erbrechen, Durchfall oder Bauchschmerzen, sollten Sie genauer hinsehen.
19. Warum frisst mein Hund Kot?
Kotfressen ist meist ein Verhaltensproblem: Neugier, Geruch, Gewohnheit und Selbstbelohnung spielen die Hauptrolle, ein Nährstoffmangel ist deutlich seltener die alleinige Erklärung. Kommen Gewichtsverlust, auffälliger Hunger, Durchfall oder große Kotmengen hinzu, sollten Parasiten und Erkrankungen tierärztlich ausgeschlossen werden.
20. Mein Hund schlingt sein Futter: was kann ich tun?
Viele Hunde fressen aus Futtermotivation, Gewohnheit oder Konkurrenzverhalten sehr schnell. Anti-Schling-Näpfe, kleinere Portionen und eine ruhige Fütterung können das Tempo reduzieren. Bei plötzlich gesteigertem Appetit, Gewichtsverlust oder häufigem Erbrechen sollte die Ursache tierärztlich abgeklärt werden.
21. Mein Hund schmatzt ständig: ist das bedenklich?
Gelegentliches Schmatzen vor dem Fressen oder im Schlaf ist meist kein Grund zur Sorge. Schmatzt Ihr Hund häufiger, plötzlich neu oder zusammen mit Leerschlucken, Unruhe, Erbrechen oder Futterverweigerung, sollten Sie das Verhalten dokumentieren und tierärztlich abklären lassen.
Fleischanteil und Zusammensetzung
22. Wie viel Fleisch braucht ein Hund?
Es gibt keine feste Fleisch-Prozentzahl, die jeder Hund braucht. Entscheidend ist, dass die gesamte Ration ihn vollständig mit Protein, Fett, Energie, Vitaminen und Mineralstoffen versorgt. Ein hoher Fleischanteil kann eine gute Wahl sein, wenn das Futter vertragen wird und zu Lebensphase und Alltag passt.
Mehr im Ratgeber: Wie viel Fleisch braucht ein Hund? → · Hundefutter mit hohem Fleischanteil ansehen →
23. Was bedeutet „80 % Fleisch“ im Hundefutter?
„80 % Fleisch“ bedeutet nicht 80 % Rohprotein, nicht automatisch 80 % Muskelfleisch und nicht automatisch Monoprotein. Frische und getrocknete Zutaten lassen sich nicht allein über ihre Prozentzahl vergleichen. Ein hoher Fleischanteil ist ein attraktives Merkmal, ersetzt aber keine bedarfsgerechte Gesamtrezeptur.
Mehr im Ratgeber: 80 % Fleisch im Hundefutter → · Lamers Fleischsack ansehen →
24. Ist getreidefreies Hundefutter besser?
Nicht automatisch. Viele Hunde können gut aufbereitetes Getreide problemlos verdauen; eine getreidefreie Rezeptur kann für manche Hunde trotzdem die passende Wahl sein. Entscheidend ist die gesamte Zusammensetzung, getreidefrei ist außerdem nicht dasselbe wie hypoallergen.
Mehr im Ratgeber: Ist getreidefreies Hundefutter besser? → · Getreidefreies Hundefutter ansehen →
25. Offene oder geschlossene Deklaration: was ist der Unterschied?
Bei einer offenen Deklaration werden Zutaten wie Fleischsorten, Innereien und Öle einzeln benannt, bei einer geschlossenen stehen Sammelbegriffe wie „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“. Eine konkrete Deklaration bietet mehr Nachvollziehbarkeit, besonders, wenn Sie bestimmte Zutaten gezielt meiden möchten.
26. Kaltgepresst oder extrudiert: was ist verträglicher?
Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht: Beide Herstellungsverfahren können hochwertige Rezepturen hervorbringen. Kaltgepresst ist nicht automatisch verträglicher, entscheidend sind die Zusammensetzung und wie Ihr Hund darauf reagiert.
Trockenfutter, Nassfutter und Mischfütterung
27. Ist Trockenfutter oder Nassfutter besser für meinen Hund geeignet?
Beide Fütterungsformen können geeignet sein, sofern das Produkt bedarfsgerecht ist und vom Hund vertragen wird. Trockenfutter ist gut portionierbar und praktisch in der Handhabung. Nassfutter enthält mehr Feuchtigkeit und wird von vielen Hunden gern angenommen.
Die Entscheidung sollte sich nicht nur nach der Futterform richten, sondern nach Zusammensetzung, Kennzeichnung, Futtermenge und den Bedürfnissen Ihres Hundes.
28. Kann ich Trockenfutter und Nassfutter miteinander kombinieren?
Ja, viele Hunde können Trocken- und Nassfutter miteinander kombinieren. Wichtig ist, die Mengen beider Produkte auf die gesamte Tagesration abzustimmen, damit nicht dauerhaft zu viel oder zu wenig gefüttert wird.
Eine feste Prozentaufteilung gilt nicht für jeden Hund. Entscheidend sind Energiegehalt, Verträglichkeit, Lebensphase und das individuelle Fütterungsziel.
29. Was ist BARF und ist diese Fütterungsform für jeden Hund geeignet?
BARF bezeichnet eine Fütterung mit rohen tierischen und pflanzlichen Bestandteilen. Damit die Ration bedarfsgerecht ist, müssen unter anderem Proteinquellen, Mineralstoffe, Vitamine und Energie ausgewogen zusammengestellt werden.
BARF ist nicht automatisch für jeden Hund oder jeden Alltag die beste Lösung. Wer den Aufwand der klassischen Rohfütterung nicht leisten möchte, kann sich auch über bedarfsgerechte Nassfutter- oder Barfi-Produkte informieren.
Lebensphase und Futterumstellung
30. Benötigt mein Hund Welpen-, Adult- oder Seniorfutter?
Welpen, erwachsene Hunde und ältere Hunde können unterschiedliche Ansprüche an Energie- und Nährstoffversorgung haben. Besonders im Wachstum müssen Größe, erwartetes Endgewicht und Entwicklung berücksichtigt werden.
Bei älteren Hunden entscheidet nicht allein das Alter. Aktivität, Gewicht, Muskulatur, Zähne und mögliche Erkrankungen sind ebenfalls wichtig. Ob ein spezielles Seniorfutter sinnvoll ist, sollte deshalb individuell beurteilt werden.
31. Wie stelle ich meinen Hund auf ein anderes Futter um?
Sofern kein medizinischer Grund für einen sofortigen Wechsel besteht, wird das neue Futter meist schrittweise über mehrere Tage unter das bisherige gemischt. Der Anteil des neuen Futters wird dabei langsam erhöht.
Beobachten Sie Kot, Appetit, Haut und Allgemeinbefinden. Bei deutlichen oder anhaltenden Beschwerden sollte die Umstellung unterbrochen und fachlich abgeklärt werden.
32. Braucht ein Welpe unbedingt Welpenfutter?
Ein Welpe benötigt eine auf Wachstum und Entwicklung abgestimmte Ernährung. Das kann ein klassisches Welpenfutter sein, oder ein geeignetes Alleinfuttermittel, das ausdrücklich für Hunde aller Lebensphasen vorgesehen ist.
Mehr im Ratgeber: Ist Welpenfutter notwendig? → · Welpenfutter ansehen →
33. Braucht ein älterer Hund Seniorfutter?
Nicht jeder ältere Hund braucht automatisch Seniorfutter. Wird das bisherige Alleinfutter gut vertragen, hält der Hund sein Gewicht und liegen keine besonderen Erkrankungen vor, kann es häufig weitergefüttert werden, oft muss nur die Tagesmenge angepasst werden.
Mehr im Ratgeber: Braucht mein Hund Seniorfutter? → · Senior-Hundefutter ansehen →
34. Können Hunde unterschiedlichen Alters dasselbe Futter bekommen?
Ja, wenn es als Alleinfuttermittel ausdrücklich für alle Lebensphasen vorgesehen ist und zu jedem einzelnen Hund passt. Gleiches Futter bedeutet aber nicht gleiche Portion: Futtermenge und Mahlzeiten müssen individuell angepasst werden.
Lamers-Futterlinien und Produktauswahl
35. Welche Lamers-Futterlinie passt zu welchem Ernährungsbedarf?
Unsere Produktlinien setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Lamers Black Label umfasst getreidefreie Rezepturen für verschiedene Lebensphasen und Bedürfnisse. Lamers ProVet bietet spezialisierte Rezepturen für besondere Ernährungsanforderungen.
Superfood 65 umfasst Trockenfutter mit unterschiedlichen tierischen Proteinquellen. Der Lamers Fleischsack steht für getreidefreie Trockenfutterrezepturen mit einem hohen Anteil tierischer Zutaten. Im Nassfutterbereich bieten unter anderem Black Label, Sensitive, Sensibel, Fleischtopf und Barfi unterschiedliche Auswahlmöglichkeiten.
Die Produktlinie allein entscheidet noch nicht über die Eignung. Prüfen Sie immer die konkrete Sorte und lassen Sie sich bei Unsicherheit beraten.
Beratung und Erfahrung bei Lamers
36. Welche Erfahrung hat Lamers Futtermittelhandlung mit Hundeernährung?
Lamers Futtermittelhandlung ist ein familiengeführtes Futtermittelfachgeschäft in Schwerte. Christiane und Andreas Lamers beraten Hundehalter seit 1990 persönlich zur Auswahl und Verträglichkeit von Hundefutter.
In die Beratung fließen die langjährige tägliche Praxis, die individuellen Angaben zum Hund und die genaue Betrachtung der jeweiligen Futterrezeptur ein. Sie können uns im Geschäft besuchen oder unsere Ernährungsberatung für Hunde nutzen.
Bestellung, Abholung und Versand
37. Wo finde ich Lamers Futtermittelhandlung?
Unser Fachgeschäft finden Sie in der Hagener Straße 124 in 58239 Schwerte. Sie erreichen uns telefonisch unter 02304 16963 oder per E-Mail an info@lamers-futtermittelhandlung.de.
38. Kann ich online bestellen und im Geschäft abholen?
Ja. Bei Abholung in unserem Geschäft in Schwerte entstehen keine Versandkosten. Wir informieren Sie per E-Mail, sobald Ihre Bestellung bereitliegt; bezahlen können Sie auch bar bei Abholung.
39. Wohin liefern Sie und wie lange dauert der Versand?
Wir versenden mit DHL innerhalb Deutschlands. Soweit beim Artikel nichts anderes angegeben ist, erfolgt die Lieferung innerhalb von 1–3 Werktagen nach Vertragsschluss (bei Vorkasse nach Ihrer Zahlungsanweisung).
40. Ab wann ist der Versand kostenlos?
Ab 99 € Bestellwert versenden wir innerhalb Deutschlands versandkostenfrei. Darunter berechnen wir 4,50 € (ab 50 €) bzw. 7,90 €. Für Neukunden ist die erste Bestellung ab 25 € Warenwert versandkostenfrei; für Katzenstreu gelten gesonderte Versandkosten.
41. Ist die Ernährungsberatung kostenlos?
Ja, unsere Ernährungsberatung ist kostenlos. Sie können ohne Termin in unser Geschäft in Schwerte kommen, anrufen oder online einen Fragebogen zu Ihrem Hund ausfüllen, wir melden uns dann persönlich bei Ihnen.