Seit über 35 Jahren dreht sich bei uns alles um Hunde, Katzen und ihre Ernährung. Dabei begegnen uns immer wieder bewegende Geschichten von Tieren, die über den Tierschutz ein neues Zuhause gefunden haben.

Viele dieser Hunde kommen aus schwierigen Verhältnissen, aus Tierheimen oder aus dem Auslandstierschutz. Mit Geduld, Fürsorge und der richtigen Unterstützung werden aus ihnen oft treue Familienmitglieder.

Deshalb möchten wir Tierschutzvereine und engagierte Helfer unterstützen. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass mehr Tiere die Chance auf ein glückliches und gesundes Leben erhalten.

Fütterungshinweise für Hunde – Die 10 Gebote einer gesunden Hundeernährung

Eine gute Hundeernährung beginnt nicht mit der Frage, welches Futter gerade besonders beliebt ist. Entscheidend ist, ob die gesamte Fütterung zum einzelnen Hund passt: zu Alter, Körpergröße, Aktivität, Gesundheitszustand, Lebensphase und tatsächlichem Energiebedarf.

Viele Fütterungsfehler entstehen nicht durch schlechte Absichten, sondern durch zu große Portionen, unbemerkte Zusatzkalorien, häufige Futterwechsel oder eine Futterwahl, die sich stärker an Werbeaussagen als am Bedarf des Hundes orientiert.

Die folgenden zehn Grundregeln greifen die traditionelle Idee der „zehn Gebote für eine vernünftige Hundeernährung“ auf und übertragen sie in eine moderne, alltagstaugliche Form. Sie sollen Orientierung geben – ohne starre Dogmen und ohne die Vorstellung, dass es nur eine einzige richtige Fütterungsmethode gibt.

Kurzantwort: Wie füttert man einen Hund richtig?

Ein Hund sollte ein vollständiges Futter erhalten, das zu seiner Lebensphase und seinem individuellen Bedarf passt. Die Futtermenge wird nicht allein nach der Verpackung bestimmt, sondern anhand von Körpergewicht, Körperform, Aktivität und Entwicklung angepasst.

Frisches Wasser muss jederzeit verfügbar sein. Leckerlis, Kauartikel und Tischreste gehören zur Tagesration und sollten nur einen kleinen Teil der täglichen Energie liefern. Regelmäßige Gewichtskontrollen, eine schrittweise Futterumstellung und gute Futterhygiene helfen, Probleme frühzeitig zu vermeiden.

Bei Gewichtsverlust, starkem Durst, anhaltenden Verdauungsproblemen, verändertem Appetit oder anderen Auffälligkeiten sollte nicht einfach weiter am Futter experimentiert, sondern die Ursache tierärztlich abgeklärt werden.

Die zehn wichtigsten Grundregeln

  1. Frisches Wasser jederzeit bereitstellen.
  2. Futterumstellungen kontrolliert durchführen.
  3. Regelmäßig und ohne unnötigen Stress füttern.
  4. Futtermenge abwiegen und Körperzustand prüfen.
  5. Ein vollständiges, ausgewogenes Futter wählen.
  6. Lebensphase, Aktivität und Gesundheit berücksichtigen.
  7. Leckerlis und Extras vollständig mitrechnen.
  8. Futter hygienisch lagern und Näpfe reinigen.
  9. Fütterung regelmäßig neu bewerten.
  10. Bei Auffälligkeiten medizinische Ursachen abklären.

1. Frisches Wasser muss jederzeit verfügbar sein

Wasser ist der wichtigste Nährstoff. Ein Hund sollte grundsätzlich jederzeit Zugang zu sauberem, frischem Trinkwasser haben.

Eine starre Tagesmenge lässt sich für alle Hunde nicht sinnvoll festlegen. Der tatsächliche Bedarf hängt unter anderem ab von:

  • Trocken- oder Nassfütterung,
  • Außentemperatur,
  • Aktivität,
  • Körpergröße,
  • Alter,
  • Trächtigkeit oder Säugezeit,
  • Fieber, Durchfall oder Erbrechen,
  • Erkrankungen und Medikamenten.

Hunde, die überwiegend Nassfutter erhalten, nehmen bereits einen großen Teil der Flüssigkeit über das Futter auf und trinken häufig weniger. Trockenfutter enthält deutlich weniger Feuchtigkeit, weshalb die zusätzliche Wasseraufnahme meist höher ist.

Auffällig: Trinkt ein Hund plötzlich deutlich mehr oder weniger als sonst, sollte die Veränderung beobachtet und bei anhaltender Abweichung tierärztlich abgeklärt werden.

2. Futterumstellungen kontrolliert durchführen

Viele Hunde vertragen einen Futterwechsel problemlos. Empfindliche Hunde können jedoch mit weichem Kot, Blähungen, Bauchgeräuschen oder Erbrechen reagieren, wenn die Zusammensetzung abrupt verändert wird.

Für einen gesunden Hund kann eine Umstellung beispielsweise über etwa sieben Tage erfolgen:

Zeitraum Bisheriges Futter Neues Futter
Tag 1–2 etwa 75 % etwa 25 %
Tag 3–4 etwa 50 % etwa 50 %
Tag 5–6 etwa 25 % etwa 75 %
Ab Tag 7 0 % 100 %

Bei sehr empfindlichen Hunden kann die Umstellung langsamer erfolgen. Bei medizinischen Diäten, schweren Unverträglichkeiten oder akuten Erkrankungen kann dagegen ein anderer Ablauf notwendig sein.

Ständiges Wechseln erschwert die Beurteilung. Ein neues Futter sollte ausreichend lange beobachtet werden, sofern keine deutlichen Beschwerden auftreten.

3. Regelmäßig und ohne unnötigen Stress füttern

Die meisten erwachsenen Hunde kommen mit ein bis zwei Mahlzeiten pro Tag zurecht. Für viele Hunde sind zwei abgemessene Mahlzeiten gut geeignet, weil sie große Einzelportionen vermeiden und eine klare Tagesstruktur schaffen.

Welpen benötigen abhängig von Alter und Größe mehrere kleinere Mahlzeiten. Auch Senioren, Hunde mit empfindlichem Magen oder bestimmte Patienten können von einer anderen Verteilung profitieren.

Wichtiger als eine minutengenaue Uhrzeit ist ein verlässlicher Rahmen:

  • ruhiger Futterplatz,
  • kein Konkurrenzdruck,
  • keine Störung durch Kinder oder andere Tiere,
  • getrennte Fütterung bei Futterneid,
  • passende Portionsgröße.

Ein Hund muss nicht zwingend immer aus demselben Napf fressen. Entscheidend sind Sicherheit, Sauberkeit und eine geeignete Größe.

4. Futtermenge abwiegen und Körperzustand prüfen

Die Fütterungsempfehlung auf der Verpackung ist ein Ausgangspunkt – keine Garantie für die exakt passende Menge.

Hunde mit gleichem Körpergewicht können sehr unterschiedliche Energiebedürfnisse haben. Einfluss haben unter anderem:

  • Alter,
  • Kastrationsstatus,
  • Aktivität,
  • Rasse und Körperbau,
  • Temperatur und Haltung,
  • Gesundheitszustand,
  • individueller Stoffwechsel.

Die Tagesration sollte möglichst abgewogen werden. Messbecher sind weniger genau, besonders bei unterschiedlich geformten Kroketten.

So erkennen Sie einen passenden Körperzustand

  • Die Rippen sind gut fühlbar, aber nicht deutlich sichtbar.
  • Von oben ist eine Taille erkennbar.
  • Von der Seite steigt die Bauchlinie hinter dem Brustkorb an.
  • Die Muskulatur bleibt erhalten.

Gewicht und Körperform sollten gemeinsam betrachtet werden. Ein Hund kann bei gleichem Gewicht Muskelmasse verlieren und gleichzeitig Fett zunehmen.

Praxisregel: Nicht nur die Zahl auf der Waage zählt. Rippen, Taille, Bauchlinie und Muskelzustand liefern oft die wichtigeren Hinweise.

5. Das Futter muss vollständig und ausgewogen sein

Ein vollständiges Hundefutter muss Energie und alle notwendigen Nährstoffe in passender Menge und im richtigen Verhältnis liefern.

Dazu gehören:

  • Proteine und essenzielle Aminosäuren,
  • Fette und essenzielle Fettsäuren,
  • Vitamine,
  • Mineralstoffe,
  • Spurenelemente,
  • Wasser.

Bei Fertigfutter sollte auf die Kennzeichnung als Alleinfuttermittel geachtet werden. Ergänzungsfuttermittel, Snacks und reine Fleischdosen sind nicht automatisch für eine dauerhafte alleinige Ernährung geeignet.

Selbst gekochte oder rohe Rationen können funktionieren, müssen aber fachgerecht berechnet werden. Fleisch, Gemüse und etwas Öl ergeben nicht automatisch eine bedarfsdeckende Ernährung.

Vorsicht bei Ergänzungen: Vitamine, Mineralstoffe und Öle sollten nicht wahllos zusätzlich gegeben werden. Mehr ist nicht automatisch besser.

6. Das passende Futter für den einzelnen Hund auswählen

Ein gutes Hundefutter ist nicht das Futter mit der längsten Zutatenliste oder dem höchsten Fleischanteil, sondern das Futter, das vollständig ist, gut vertragen wird und zum Bedarf des Hundes passt.

Lebenssituation Worauf besonders achten?
Welpe Wachstum, passende Energie- und Mineralstoffversorgung, bei großen Rassen kontrolliertes Wachstum.
Erwachsener Familienhund Gewichtserhalt, Verträglichkeit, passender Energiegehalt.
Sport- oder Arbeitshund Höherer Energiebedarf, Leistungsphase, Flüssigkeit und Regeneration.
Kastrierter oder wenig aktiver Hund Energiedichte und Gewicht eng kontrollieren.
Senior Muskelmasse, Organfunktion, Zahngesundheit und mögliche Erkrankungen.
Sensibler Hund Überschaubare Rezeptur, klare Proteinquellen, stabile Fütterung.

„Senior“, „Light“, „Sensitive“ oder „getreidefrei“ sind keine Qualitätsgarantien. Die tatsächliche Zusammensetzung und Eignung für den individuellen Hund bleiben entscheidend.

7. Leckerlis, Kauartikel und Tischreste mitrechnen

Zusatzfutter wird häufig unterschätzt. Ein großer Kauartikel, mehrere Trainingssnacks und etwas Käse können einen erheblichen Teil der Tagesenergie liefern.

Als grobe Orientierung sollten nicht vollständige Extras zusammen weniger als etwa zehn Prozent der täglichen Kalorien ausmachen.

Praktische Möglichkeiten:

  • einen Teil der Hauptfutterration als Trainingsbelohnung verwenden,
  • Snacks klein schneiden,
  • kalorienreiche Kauartikel seltener geben,
  • alle Familienmitglieder einbeziehen,
  • Zusatzfutter in die Tagesration einrechnen.

Nicht alles vom Tisch ist harmlos

Bestimmte Lebensmittel sind für Hunde ungeeignet oder giftig. Dazu gehören unter anderem Schokolade, Weintrauben und Rosinen, Zwiebeln, größere Mengen Knoblauch, Xylit und Alkohol.

Auch sehr fettreiche Speisereste können Verdauungsprobleme verursachen.

8. Futter hygienisch lagern und Näpfe reinigen

Trockenfutter

  • kühl, trocken und lichtgeschützt lagern,
  • Verpackung nach Gebrauch gut verschließen,
  • vor Feuchtigkeit und Schädlingen schützen,
  • neues Futter nicht auf alte Reste schütten,
  • Mindesthaltbarkeit und Geruch kontrollieren.

Nassfutter

  • geöffnete Dosen oder Schalen gekühlt aufbewahren,
  • Herstellerangaben zur Aufbewahrung beachten,
  • vor der Fütterung auf Geruch und Aussehen prüfen,
  • länger stehende Futterreste entsorgen.

Futternäpfe

Futter- und Wassernäpfe sollten regelmäßig gründlich gereinigt werden. Besonders bei Nassfutter, eingeweichtem Trockenfutter und Rohfütterung ist konsequente Hygiene wichtig.

9. Die Fütterung regelmäßig neu bewerten

Ein Futter, das heute gut passt, muss nicht automatisch in jeder Lebensphase die beste Wahl bleiben.

Überprüfen Sie regelmäßig:

  • Körpergewicht und Körperform,
  • Muskelzustand,
  • Fell und Haut,
  • Kotqualität und Kotmenge,
  • Appetit,
  • Trinkverhalten,
  • Leistungsfähigkeit,
  • Zahngesundheit,
  • Veränderungen durch Alter, Kastration oder Erkrankungen.

Eine Anpassung kann notwendig werden, wenn sich Aktivität, Lebensumstände oder Gesundheitszustand verändern.

10. Bei Auffälligkeiten nicht nur das Futter wechseln

Viele Beschwerden werden vorschnell dem Futter zugeschrieben. Ein Wechsel kann sinnvoll sein, ersetzt aber keine Diagnostik.

Bitte tierärztlich abklären lassen bei:

  • anhaltender Futterverweigerung,
  • plötzlich stark gesteigertem Appetit,
  • ungeklärtem Gewichtsverlust oder schneller Gewichtszunahme,
  • wiederkehrendem Erbrechen oder Durchfall,
  • Blut im Kot oder Erbrochenen,
  • stark verändertem Trink- oder Harnverhalten,
  • Schluckbeschwerden,
  • deutlicher Mattigkeit,
  • anhaltendem Juckreiz oder Ohrenentzündungen.

Je genauer die Ursache bekannt ist, desto gezielter kann die Ernährung angepasst werden.

Trockenfutter, Nassfutter oder Mischfütterung?

Alle drei Varianten können geeignet sein, sofern die gesamte Ernährung vollständig, verträglich und bedarfsgerecht ist.

Fütterungsart Mögliche Vorteile Worauf achten?
Trockenfutter Praktisch, gut portionierbar, lagerfähig. Energiedichte und Wasseraufnahme berücksichtigen.
Nassfutter Hoher Feuchtigkeitsgehalt, häufig gute Akzeptanz. Nach Öffnung hygienisch lagern, Mengen vergleichen.
Mischfütterung Flexibel, verschiedene Futterformen möglich. Gesamtkalorien korrekt addieren.
Selbst gekocht oder roh Zutaten gezielt wählbar. Ration fachgerecht berechnen und Hygienerisiken beachten.

Die Futterform allein entscheidet nicht über Qualität oder Verträglichkeit.

Lamers Black Label und ProVet

Welches Futter passt, hängt nicht nur von Geschmack oder Produktform ab. Alter, Aktivität, Körperzustand und mögliche Empfindlichkeiten sollten gemeinsam betrachtet werden.

Lamers Black Label bietet vollständige Futterlösungen für verschiedene Lebensphasen. Lamers ProVet richtet sich an Hunde mit besonderen ernährungsphysiologischen Anforderungen.

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Häufige Fragen zur richtigen Hundeernährung

Wie oft sollte ein erwachsener Hund gefüttert werden?

Viele erwachsene Hunde kommen mit ein bis zwei Mahlzeiten täglich zurecht. Zwei abgemessene Portionen sind für viele Haushunde gut geeignet.

Wie oft sollte ein Welpe fressen?

Welpen benötigen abhängig von Alter und Größe mehrere kleinere Mahlzeiten. Die Anzahl wird im Verlauf des Wachstums reduziert.

Wie viel Futter braucht mein Hund?

Die Herstellerangabe ist ein Ausgangspunkt. Die tatsächliche Menge muss anhand von Gewicht, Körperzustand, Aktivität und Entwicklung angepasst werden.

Sollte ich Trockenfutter abwiegen?

Ja. Abwiegen ist genauer als ein Messbecher und hilft, schleichende Überfütterung zu verhindern.

Wie erkenne ich Übergewicht?

Die Rippen sind schwer fühlbar, eine Taille fehlt und die Bauchlinie hängt häufig weniger deutlich nach oben.

Wie erkenne ich Untergewicht?

Rippen, Wirbelsäule oder Beckenknochen können stark hervortreten. Auch Muskelverlust muss berücksichtigt werden.

Wie viel sollte ein Hund trinken?

Der Bedarf schwankt. Wichtiger als eine starre Zahl ist, dass frisches Wasser jederzeit verfügbar ist und deutliche Veränderungen auffallen.

Darf ein Hund nur einmal täglich fressen?

Manche erwachsene Hunde vertragen das. Für viele sind zwei kleinere Mahlzeiten jedoch alltagstauglicher.

Muss ein Hund immer zur gleichen Uhrzeit fressen?

Ein regelmäßiger Rahmen ist sinnvoll, eine minutengenaue Uhrzeit ist nicht erforderlich.

Ist Trockenfutter schlechter als Nassfutter?

Nein. Beide Futterformen können vollständig und geeignet sein. Entscheidend sind Zusammensetzung, Verträglichkeit und passende Menge.

Kann ich Trocken- und Nassfutter mischen?

Ja, sofern der Hund die Kombination verträgt und die Gesamtkalorien korrekt berücksichtigt werden.

Wie lange dauert eine Futterumstellung?

Bei gesunden Hunden häufig etwa eine Woche. Empfindliche Hunde können mehr Zeit benötigen.

Sind häufige Futterwechsel gesund?

Nicht automatisch. Häufige Wechsel können die Beurteilung der Verträglichkeit erschweren.

Wie viele Leckerlis darf mein Hund bekommen?

Nicht vollständige Extras sollten grob weniger als zehn Prozent der täglichen Energie liefern.

Kann ich das Hauptfutter als Leckerli verwenden?

Ja. Das ist eine einfache Möglichkeit, zusätzliche Kalorien zu vermeiden.

Braucht mein Hund Nahrungsergänzungen?

Bei einem passenden Alleinfuttermittel normalerweise nicht. Ergänzungen sollten einen konkreten Grund haben.

Ist getreidefreies Futter grundsätzlich besser?

Nein. Getreidefrei ist keine allgemeine Qualitätsaussage und nicht für jeden Hund notwendig.

Was ist ein Alleinfuttermittel?

Ein Alleinfuttermittel ist so zusammengesetzt, dass es bei bestimmungsgemäßer Fütterung den täglichen Nährstoffbedarf decken soll.

Wann braucht ein Hund Seniorfutter?

Nicht allein ab einem bestimmten Geburtstag. Körperzustand, Aktivität, Muskelmasse und Gesundheitsstatus sind entscheidend.

Ändert sich der Futterbedarf nach der Kastration?

Bei vielen Hunden sinkt der Energiebedarf. Gewicht und Portionen sollten deshalb besonders aufmerksam kontrolliert werden.

Warum nimmt mein Hund trotz gleicher Futtermenge zu?

Aktivität, Alter, Kastration, Snacks und Energiegehalt des Futters können sich verändert haben.

Wann sollte ich wegen der Fütterung zum Tierarzt?

Bei anhaltender Appetitlosigkeit, starkem Hunger, Gewichtsverlust, Erbrechen, Durchfall oder verändertem Trinkverhalten.

Fazit: Gute Hundeernährung ist individuell, aber nicht kompliziert

Richtig füttern bedeutet nicht, jeden Ernährungstrend mitzumachen. Entscheidend sind ein vollständiges Futter, eine passende Menge, ein gesunder Körperzustand und eine stabile Verträglichkeit.

Frisches Wasser, kontrollierte Portionen, maßvolle Extras und regelmäßige Gewichtskontrollen bilden die Grundlage.

Verändert sich der Hund, muss auch die Fütterung neu bewertet werden. Dabei sollten medizinische Ursachen nicht durch immer neue Futtersorten überdeckt werden.

Sie müssen kein Ernährungsexperte werden. Sie brauchen eine klare Orientierung und eine Fütterung, die zu Ihrem Hund passt.

Welches Futter passt zu Ihrem Hund?

Wir helfen Ihnen dabei, Lebensphase, Aktivität, Gewicht, Verträglichkeit und Futtermenge gemeinsam einzuordnen.

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Hinweis: Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine tierärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltender Futterverweigerung, starkem Gewichtsverlust, wiederkehrendem Erbrechen oder Durchfall sowie deutlich verändertem Trink- oder Harnverhalten wenden Sie sich bitte an eine Tierarztpraxis.

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