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Getreidefreies Hundefutter: Vorteile, Nachteile und wann es sinnvoll ist. Glücklicher Hund neben Futtersack, Schüssel mit Trockenfutter, Süßkartoffeln, Erbsen und Brokkoli.
Getreidefreies Hundefutter richtig auswählen: Darauf sollten Sie achten

Nicht jedes getreidefreie Hundefutter passt zu jedem Hund

Wer getreidefreies Hundefutter sucht, findet heute eine große Auswahl an Trockenfutter und Nassfutter mit sehr unterschiedlichen Rezepturen. Der Verzicht auf Getreide allein sagt jedoch noch wenig darüber aus, ob ein Futter wirklich zum eigenen Hund passt.

Entscheidend ist immer die gesamte Zusammensetzung. Tierische Proteinquellen, weitere Zutaten, Energiegehalt, Lebensphase und die bisherigen Erfahrungen mit der Fütterung sollten gemeinsam betrachtet werden.

Kurz eingeordnet: Getreidefrei ist ein Merkmal einer Rezeptur, aber noch keine vollständige Futterempfehlung. Ein passendes Futter muss immer zum einzelnen Hund und seiner Situation passen.

Worauf sollte ich bei getreidefreiem Hundefutter achten?

Eine sinnvolle Auswahl beginnt nicht mit einem einzelnen Werbebegriff, sondern mit der Frage, was der Hund benötigt und welche Erfahrungen mit der bisherigen Fütterung vorliegen.

Die tierischen Proteinquellen prüfen

Achten Sie darauf, welche tierischen Proteinquellen in der Rezeptur verwendet werden. Je nach Futter können beispielsweise Huhn, Truthahn, Lamm, Ente, Pferd, Wild oder Fisch enthalten sein.

Besonders wenn ein Hund auf einzelne Zutaten bereits auffällig reagiert hat, lohnt sich ein genauer Blick auf die vollständige Zusammensetzung. Der Name auf der Vorderseite einer Verpackung nennt nicht immer sämtliche enthaltenen tierischen Bestandteile.

Nicht nur auf „getreidefrei“ achten

Getreidefrei bedeutet zunächst nur, dass die Rezeptur ohne Getreide formuliert wurde. Daraus folgt nicht automatisch, dass das Futter hypoallergen, für jeden sensiblen Hund geeignet oder grundsätzlich hochwertiger ist.

Auch andere Bestandteile können für die individuelle Verträglichkeit und Futterauswahl relevant sein. Deshalb sollte immer die vollständige Deklaration betrachtet werden.

Trockenfutter und Nassfutter nicht pauschal bewerten

Getreidefreies Hundefutter wird sowohl als Trockenfutter als auch als Nassfutter angeboten. Welche Futterart besser in den Alltag passt, hängt unter anderem von den Gewohnheiten des Hundes, seiner bisherigen Fütterung und den individuellen Anforderungen ab.

Statt eine Futterart grundsätzlich als besser zu bewerten, sollten die konkreten Rezepturen und ihre Eignung für den jeweiligen Hund verglichen werden.

Lebensphase und individuelle Situation berücksichtigen

Ein Welpe hat andere Anforderungen als ein ausgewachsener oder älterer Hund. Auch Aktivität, Größe, Körpergewicht und besondere Bedürfnisse können die Auswahl beeinflussen.

Welpen und junge Hunde

Bei Welpen sollte ein Futter gewählt werden, das ausdrücklich für das Wachstum und die jeweilige Lebensphase vorgesehen ist. „Getreidefrei“ allein ist kein ausreichendes Auswahlkriterium für ein Welpenfutter.

Ausgewachsene Hunde

Bei erwachsenen Hunden können Aktivität, Größe, Körpergewicht und die bisherige Fütterung eine Rolle spielen. Bei Trockenfutter kann außerdem die Krokettengröße für die praktische Futteraufnahme relevant sein.

Ältere Hunde

Mit zunehmendem Alter können sich Aktivität, Appetit und Futterbedarf verändern. Ob eine Senior-Rezeptur sinnvoll ist, lässt sich deshalb nicht allein an einer festen Altersgrenze bestimmen.

Getreidefrei ist nicht automatisch hypoallergen

Die Begriffe „getreidefrei“ und „hypoallergen“ werden häufig miteinander verwechselt. Ein getreidefreies Futter verzichtet auf Getreide, kann aber weiterhin Zutaten enthalten, die ein einzelner Hund nicht verträgt.

Wenn der Verdacht auf eine Futtermittelunverträglichkeit oder Futtermittelallergie besteht, sollte die Auswahl gezielter erfolgen. Entscheidend sind die tatsächlich enthaltenen Zutaten, die Fütterungsgeschichte und die individuelle Situation des Hundes. Ein häufiger Futterwechsel auf Verdacht kann die spätere Einordnung zusätzlich erschweren.

Weitere Orientierung bietet unser Ratgeber Hundefutter bei Allergien und Unverträglichkeiten.

Wann eine persönliche Einordnung sinnvoll ist

Eine Beratung kann besonders hilfreich sein, wenn mehrere Rezepturen infrage kommen, bereits verschiedene Futtersorten ausprobiert wurden oder unklar ist, welche Kriterien bei der Auswahl wirklich wichtig sind.

Seit 1990 beschäftigen wir uns bei Lamers Futtermittelhandlung mit Tierernährung und unterstützen Hundehalter dabei, aus vielen widersprüchlichen Informationen eine nachvollziehbare Entscheidung für ihren Hund zu treffen.

Sie müssen kein Ernährungsexperte werden. Dafür sind wir da.

Getreidefreies Hundefutter passend auswählen

Auf unserer zentralen Themenseite finden Sie einen Überblick über getreidefreie Fütterungsmöglichkeiten, passende Produktbereiche und weitere Hilfen für die Auswahl.

Zur Themenseite „Getreidefreies Hundefutter“

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