BARF richtig lagern
BARF richtig lagern
Wer seinen Hund barft, sollte nicht nur auf die Auswahl der Zutaten achten, sondern auch auf die richtige Lagerung. Frische und Hygiene spielen bei der Rohfütterung eine wichtige Rolle und helfen dabei, die Qualität der Futtermittel zu erhalten.
Mit einigen einfachen Maßnahmen lässt sich BARF problemlos und sicher in den Alltag integrieren.
Warum die richtige Lagerung wichtig ist
Rohes Fleisch ist ein empfindliches Lebensmittel. Eine sachgerechte Lagerung trägt dazu bei, die Qualität zu erhalten und unnötige Risiken zu vermeiden.
Gleichzeitig bleiben Geschmack, Geruch und Nährstoffe möglichst gut erhalten.
BARF im Tiefkühler lagern
Viele BARF-Produkte werden tiefgekühlt angeboten.
Für die Lagerung gilt:
-
Tiefkühlware möglichst direkt einfrieren
-
Kühlkette nicht unnötig unterbrechen
-
Verpackungen gut verschließen
-
Produkte beschriften
Eine übersichtliche Vorratshaltung erleichtert die tägliche Fütterung.
BARF richtig auftauen
Vor der Fütterung müssen die Portionen rechtzeitig aufgetaut werden.
Bewährt hat sich:
-
Langsames Auftauen im Kühlschrank
-
Auftauen in verschlossenen Behältern
-
Auftauwasser entsorgen
-
Frisch aufgetaut verfüttern
Das Auftauen bei Raumtemperatur sollte möglichst vermieden werden.
Portionen vorbereiten
Viele Hundehalter teilen größere Mengen direkt nach dem Einkauf in Tagesportionen auf.
Das bietet mehrere Vorteile:
-
Schnellere Entnahme
-
Weniger Lebensmittelverschwendung
-
Bessere Übersicht
-
Einfachere Fütterung
Gerade bei mehreren Hunden spart dies im Alltag viel Zeit.
Hygiene in der Küche
Beim Umgang mit rohem Fleisch sollten die üblichen Hygieneregeln beachtet werden.
Dazu gehören:
-
Hände gründlich waschen
-
Arbeitsflächen reinigen
-
Messer und Schneidebretter säubern
-
Futternäpfe regelmäßig reinigen
Eine saubere Arbeitsweise gehört zu jeder guten BARF-Routine.
Wie lange ist aufgetautes BARF haltbar?
Aufgetautes BARF sollte möglichst zeitnah verfüttert werden.
Die genaue Haltbarkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab, beispielsweise von:
-
Fleischsorte
-
Lagertemperatur
-
Verpackung
-
Frischezustand
Im Zweifel sollte aufgetautes Futter nicht unnötig lange gelagert werden.
BARF unterwegs lagern
Bei Ausflügen oder Reisen stehen nicht immer Tiefkühlmöglichkeiten zur Verfügung.
In solchen Situationen helfen:
-
Kühlboxen
-
Kühlakkus
-
Isoliertaschen
Für längere Reisen greifen viele Hundehalter auf BARFI-Dosen oder BARFI-Flocken zurück. Diese lassen sich deutlich einfacher transportieren und lagern.
Ordnung schafft Übersicht
Eine gute Organisation erleichtert die BARF-Fütterung erheblich.
Hilfreich sind:
-
Beschriftete Vorratsboxen
-
Feste Lagerplätze
-
Portionsbeutel
-
Futterpläne
So behalten Hundehalter jederzeit den Überblick über ihre Vorräte.
Fazit
Die richtige Lagerung ist ein wichtiger Bestandteil der BARF-Fütterung. Durch sachgerechtes Einfrieren, schonendes Auftauen und eine gute Küchenhygiene lassen sich viele Probleme vermeiden.
Mit etwas Organisation wird die Lagerung schnell zur Routine und die tägliche Fütterung deutlich einfacher.
Weiterführende Informationen
Wie Sie die passende Futtermenge für Ihren Hund ermitteln, lesen Sie hier:
-
BARF-Portionen berechnen
https://lamers-futtermittelhandlung.de/blogs/barf-ratgeber/barf-portionen-berechnen
Für Reisen und Ausflüge mit Hund empfehlen wir diesen Ratgeber:
Tipps zum richtigen Fütterungsrhythmus finden Sie hier:
-
Wie oft BARF füttern?
https://lamers-futtermittelhandlung.de/blogs/barf-ratgeber/wie-oft-barf-fuettern
Persönliche Beratung und weitere Informationen finden Sie in unserem BARF-Shop:
-
BARF-Shop Schwerte
https://lamers-futtermittelhandlung.de/pages/barf-shop-schwerte
Praktische Lösungen für Alltag und Reisen: