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Briard mit langem, rotblondem Fell steht auf einer blühenden Frühlingswiese
Warum verfilzt manches Hundefell so schnell? Ursachen, Tipps und wie die Ernährung unterstützen kann

Das Wichtigste vorweg

Verfilzungen entstehen selten durch nur eine Ursache – meist kommen Fellstruktur, Pflege, Feuchtigkeit, Fellwechsel und Ernährung zusammen. Am wichtigsten ist regelmäßiges Bürsten, bei dem lose Unterwolle entfernt wird. Eine ausgewogene Ernährung gehört als Grundlage für ein gut pflegbares Fell dazu.

Nicht jeder Hund verfilzt gleich schnell

Während manche Hunde nur gelegentlich gebürstet werden müssen, neigen andere bereits nach wenigen Tagen zu Knoten und Verfilzungen. Besonders langhaarige Hunderassen mit dichter Unterwolle oder feinem Deckhaar benötigen eine regelmäßige Fellpflege.

Zu den Hunderassen, bei denen Verfilzungen häufiger auftreten können, gehören beispielsweise der Briard, Bearded Collie, Bobtail, Havaneser, Malteser, Shih Tzu oder Langhaarcollie. Doch auch Mischlinge mit ähnlicher Fellstruktur können betroffen sein.

Viele Hundebesitzer fragen sich, warum das Fell trotz regelmäßigem Bürsten immer wieder verfilzt. Die Antwort liegt meist in mehreren Faktoren, die zusammenwirken.


Warum entsteht verfilztes Fell?

Verfilzungen entstehen, wenn lose Haare im Fell hängen bleiben und sich miteinander verbinden. Feuchtigkeit, Schmutz und Reibung verstärken diesen Effekt zusätzlich.

Besonders betroffen sind Bereiche wie:

  • hinter den Ohren

  • unter den Achseln

  • zwischen den Hinterbeinen

  • am Hals unter dem Geschirr

  • an der Rute

Je länger das Fell wächst, desto wichtiger wird eine konsequente Fellpflege.


Die häufigsten Ursachen für Verfilzungen

1. Zu seltenes Bürsten

Lose Haare bleiben im Fell hängen und verbinden sich mit dem nachwachsenden Fell. Kleine Knoten entwickeln sich oft innerhalb weniger Tage zu festen Verfilzungen.

2. Feuchtigkeit

Nach Spaziergängen im Regen oder nach dem Schwimmen sollte das Fell möglichst vollständig trocknen. Feuchtes Fell verknotet deutlich schneller.

3. Reibung

Geschirre, Halsbänder oder Hundemäntel sorgen an bestimmten Stellen für dauerhafte Reibung. Dadurch entstehen häufig die ersten Verfilzungen.

4. Fellwechsel

Während des Fellwechsels bleibt besonders viel lose Unterwolle im Haarkleid zurück. Gerade in dieser Zeit sollte häufiger gebürstet werden.

5. Die Ernährung

Ein oft unterschätzter Faktor ist die Ernährung. Haut und Fell gehören zu den stoffwechselaktivsten Organen des Hundes. Nur wenn der Körper ausreichend mit hochwertigen Eiweißen, essenziellen Fettsäuren, Vitaminen und Spurenelementen versorgt wird, kann ein kräftiges und widerstandsfähiges Haarkleid aufgebaut werden.


Kann die Ernährung die Fellpflege erleichtern?

Eine gute Ernährung ersetzt selbstverständlich keine Bürste. Dennoch berichten viele Hundebesitzer, dass sich das Fell nach einer bedarfsgerechten Fütterung geschmeidiger anfühlt und sich leichter kämmen lässt.

Ein gesundes Haarkleid zeichnet sich unter anderem durch folgende Eigenschaften aus:

  • geschmeidige Haarstruktur

  • natürlicher Glanz

  • weniger Haarbruch

  • widerstandsfähige Haut

  • kräftiges Fellwachstum

Gerade Hunde mit empfindlicher Haut profitieren häufig von einer ausgewogenen Versorgung mit hochwertigen Nährstoffen.


Welche Nährstoffe sind für Haut und Fell besonders wichtig?

Für ein gesundes Fell spielen mehrere Nährstoffe zusammen:

Hochwertige Proteine bilden den Grundbaustein jedes einzelnen Haares.

Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren unterstützen die natürliche Hautbarriere und können zu einer normalen Hautfunktion beitragen.

Zink ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt und spielt eine wichtige Rolle für Haut und Fell.

Vitamine unterstützen die natürliche Regeneration der Haut.

Erst das Zusammenspiel dieser Nährstoffe sorgt dafür, dass Haut und Fell optimal versorgt werden.


Fellpflege und Ernährung gehören zusammen

Wer dauerhaft Verfilzungen reduzieren möchte, sollte mehrere Faktoren gleichzeitig berücksichtigen.

Dazu gehören:

  • regelmäßiges Bürsten

  • gründliches Trocknen nach Regen oder Schwimmen

  • Entfernen loser Unterwolle

  • hochwertige Pflegewerkzeuge

  • eine ausgewogene Ernährung

Erfahrungsgemäß führt gerade die Kombination dieser Maßnahmen häufig zu den besten Ergebnissen.


Unsere Empfehlung bei empfindlicher Haut und Fellproblemen

In unserer täglichen Beratung erleben wir immer wieder, dass Hundebesitzer langhaariger Hunde nicht nur nach der passenden Bürste suchen, sondern auch nach einer Ernährung, die Haut und Fell optimal unterstützt.

Für solche Fälle haben wir Lamers ProVet Haut & Fellpflege entwickelt.

Die Rezeptur wurde speziell für Hunde mit empfindlicher Haut und Fellproblemen zusammengestellt und liefert ausgewählte Nährstoffe zur Unterstützung von Haut und Haarkleid. Sie ersetzt keine regelmäßige Fellpflege, kann aber eine sinnvolle Ergänzung sein, wenn Haut und Fell besondere Aufmerksamkeit benötigen.

Gerade bei langhaarigen Hunden berichten viele Kunden, dass sich das Fell bei einer ausgewogenen Ernährung angenehmer pflegen lässt.


Unser Fazit

Verfilzungen entstehen selten durch nur eine einzige Ursache. Meist kommen Fellstruktur, Pflege, Feuchtigkeit, Fellwechsel und Ernährung zusammen.

Wer seinen Hund regelmäßig bürstet, lose Unterwolle entfernt und gleichzeitig auf eine hochwertige Ernährung achtet, schafft die besten Voraussetzungen für ein gesundes, glänzendes und gut pflegbares Fell.

Denn schöne Fellpflege beginnt nicht erst mit der Bürste – sondern bereits beim täglichen Futter.

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