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gelenke beim hund unterstützen
Gelenke beim Hund unterstützen – Mobil bis ins hohe Alter

Für viele Hunde gibt es kaum etwas Schöneres als Bewegung. Spaziergänge, gemeinsames Spielen, Schnüffeln und Ausflüge gehören zu einem erfüllten Hundeleben. Damit diese Aktivitäten möglichst lange Freude bereiten, spielen gesunde Gelenke, eine kräftige Muskulatur und ein angemessenes Körpergewicht eine wichtige Rolle.

Gelenkprobleme entstehen jedoch nicht nur im hohen Alter. Auch Fehlentwicklungen, Verletzungen, Übergewicht, eine dauerhafte Überlastung oder angeborene Veränderungen können die Beweglichkeit beeinträchtigen.

Häufig entwickeln sich Beschwerden schleichend. Der Hund steht langsamer auf, möchte nicht mehr ins Auto springen oder läuft nach einer Ruhephase zunächst steif. Solche Veränderungen werden leicht als normale Alterserscheinung abgetan, obwohl Schmerzen oder Erkrankungen des Bewegungsapparates dahinterstehen können.

In diesem Ratgeber erfahren Sie, woran Sie mögliche Gelenkprobleme erkennen, welche Hunde besonders gefährdet sind und wie Gewicht, Bewegung, Muskulatur und Ernährung sinnvoll zusammenspielen.

Kurzantwort: Wie kann ich die Gelenke meines Hundes unterstützen?

Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören ein gesundes Körpergewicht, regelmäßige und dem Hund angepasste Bewegung sowie der Erhalt einer kräftigen Muskulatur. Eine bedarfsgerechte Ernährung kann diese Grundlagen unterstützen.

Steht ein Hund langsamer auf, wirkt nach Ruhephasen steif, lahmt oder verliert sichtbar die Freude an Bewegung, sollte die Ursache tierärztlich untersucht werden. Futter und Ergänzungsprodukte können eine Behandlung begleiten, ersetzen aber keine Diagnose oder notwendige Schmerztherapie.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Gelenkprobleme können auch jüngere Hunde betreffen.
  • Langsames Aufstehen oder weniger Bewegungsfreude ist nicht automatisch normales Altern.
  • Übergewicht erhöht die Belastung des Bewegungsapparates.
  • Regelmäßige, kontrollierte Bewegung ist meist günstiger als seltene extreme Belastung.
  • Muskulatur stabilisiert den Körper und sollte gezielt erhalten werden.
  • Sehr glatte Böden, häufige Sprünge und abrupte Belastungen können problematisch sein.
  • Eine ausgewogene Ernährung kann Teil eines umfassenden Gelenkmanagements sein.
  • Bei Schmerzen oder Lahmheit ist eine tierärztliche Untersuchung notwendig.

Wie funktionieren die Gelenke des Hundes?

Gelenke verbinden beweglich miteinander verbundene Knochen. Die Gelenkflächen sind mit Knorpel überzogen. Dieser sorgt gemeinsam mit der Gelenkflüssigkeit dafür, dass Bewegungen möglichst reibungsarm ablaufen und Belastungen abgefedert werden.

Bänder stabilisieren das Gelenk. Sehnen verbinden Muskeln mit Knochen, während die Muskulatur Bewegungen ausführt und den Körper stabilisiert.

Für eine gute Beweglichkeit müssen deshalb mehrere Strukturen zusammenspielen:

  • Knochen und Gelenkflächen,
  • Gelenkknorpel,
  • Gelenkkapsel und Gelenkflüssigkeit,
  • Bänder und Sehnen
  • und eine gut entwickelte Muskulatur.

Merksatz: Gelenkgesundheit betrifft nicht nur den Knorpel. Körpergewicht, Muskulatur, Bewegungsablauf und tägliche Belastung gehören ebenfalls dazu.

Woran erkennt man mögliche Gelenkprobleme beim Hund?

Nicht jeder Hund zeigt Schmerzen deutlich. Manche Hunde lahmen sichtbar, andere verändern lediglich ihr Verhalten oder meiden bestimmte Bewegungen.

Mögliche Anzeichen sind:

  • langsames oder mühsames Aufstehen,
  • Steifheit nach dem Schlafen oder längeren Ruhephasen,
  • Lahmheit oder ein ungleichmäßiges Gangbild,
  • Meiden von Treppen,
  • Zögern vor dem Sprung ins Auto oder auf das Sofa,
  • kürzere Spaziergänge oder häufiges Stehenbleiben,
  • weniger Freude am Spielen,
  • Probleme beim Hinlegen,
  • veränderte Sitz- oder Liegepositionen,
  • Lecken an einem Gelenk,
  • Berührungsempfindlichkeit
  • oder ungewohnte Reizbarkeit.

Einige Hunde wirken während des Spaziergangs zunächst beweglich und zeigen erst anschließend Schmerzen oder ausgeprägte Müdigkeit. Deshalb sollte auch das Verhalten nach der Belastung beobachtet werden.

Wichtig: Weniger Bewegungsfreude ist nicht automatisch Faulheit oder eine normale Alterserscheinung. Schmerzen können sich sehr zurückhaltend zeigen.

Welche Ursachen können hinter Gelenkproblemen stecken?

Gelenkbeschwerden sind keine eigenständige Diagnose. Sie können durch unterschiedliche Erkrankungen, Fehlentwicklungen oder Verletzungen verursacht werden.

Mögliche Ursache Mögliche Bedeutung
Arthrose Fortschreitende Veränderungen eines Gelenks, häufig verbunden mit Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit.
Fehlentwicklungen Beispielsweise Veränderungen an Hüfte, Ellenbogen oder Kniescheibe.
Verletzungen Schäden an Bändern, Sehnen, Knochen oder Gelenkstrukturen.
Entzündungen Können einzelne oder mehrere Gelenke betreffen und unterschiedliche Ursachen haben.
Überlastung Ungewohnte oder sehr starke Belastung kann vorübergehende oder dauerhafte Beschwerden auslösen.
Probleme außerhalb des Gelenks Auch Wirbelsäule, Muskulatur, Pfoten oder Nerven können Bewegungsprobleme verursachen.

Eine genaue Untersuchung ist deshalb wichtig. Ein Futter oder Ergänzungsprodukt kann nicht klären, welche Ursache hinter einer Lahmheit steckt.

Welche Hunde sind besonders gefährdet?

Grundsätzlich kann jeder Hund Gelenkbeschwerden entwickeln. Bestimmte Faktoren können das Risiko jedoch erhöhen oder bestehende Probleme verstärken.

  • höheres Lebensalter,
  • Übergewicht,
  • große oder sehr schwere Körperform,
  • angeborene oder rassebedingte Fehlentwicklungen,
  • frühere Verletzungen oder Operationen,
  • dauerhafte Fehlbelastungen,
  • intensive sportliche oder berufliche Belastung,
  • zu schnelles Wachstum
  • und eine schwach entwickelte Muskulatur.

Das bedeutet nicht, dass jeder große, alte oder sportlich geführte Hund Gelenkprobleme entwickeln muss. Bei erhöhtem Risiko lohnt sich jedoch eine besonders sorgfältige Beobachtung.

Was ist Arthrose beim Hund?

Arthrose bezeichnet fortschreitende Veränderungen eines Gelenks. Dabei können sich unter anderem Knorpel, Gelenkkapsel und angrenzende Knochen verändern.

Arthrose kann infolge von Fehlentwicklungen, Verletzungen, Instabilitäten oder anderen Gelenkerkrankungen entstehen. Sie betrifft nicht ausschließlich alte Hunde.

Bereits entstandene strukturelle Veränderungen lassen sich nicht einfach durch Futter rückgängig machen. Ziel eines umfassenden Managements ist es vielmehr, Schmerzen zu behandeln, Beweglichkeit zu erhalten, Muskulatur zu unterstützen und zusätzliche Belastungen zu reduzieren.

Bitte beachten: Eine Arthrose-Diagnose sollte nicht allein aufgrund des Alters oder eines steifen Gangbildes angenommen werden. Andere Erkrankungen können ähnliche Beschwerden verursachen.

Warum das Körpergewicht für die Gelenke so wichtig ist

Jedes zusätzliche Kilogramm muss bei jedem Schritt bewegt und getragen werden. Ein zu hohes Körpergewicht erhöht deshalb die mechanische Belastung des Bewegungsapparates.

Gleichzeitig bewegen sich Hunde mit Schmerzen häufig weniger. Dadurch sinkt der Energieverbrauch, Muskulatur kann verloren gehen und eine weitere Gewichtszunahme wird begünstigt.

Gewichtskontrolle und Gelenkgesundheit gehören deshalb eng zusammen. Schon eine kontrollierte Annäherung an ein gesundes Körpergewicht kann dazu beitragen, den Bewegungsapparat zu entlasten.

Ausführliche Informationen finden Sie in unserem Ratgeber Gewichtskontrolle beim Hund – Übergewicht erkennen und gesund abnehmen .

Wichtig: Ein Hund mit Gelenkproblemen sollte nicht durch eine radikale Hungerkur abnehmen. Benötigt werden eine bedarfsgerechte Ration, Muskelerhalt und regelmäßige Verlaufskontrollen.

Bewegung ja – aber in der richtigen Menge

Vollständige Schonung führt häufig dazu, dass Muskulatur abgebaut wird und die Belastbarkeit weiter sinkt. Eine unkontrollierte Überlastung kann Beschwerden dagegen verstärken.

Ziel ist eine regelmäßige, gleichmäßige und an den einzelnen Hund angepasste Aktivität.

Häufig günstig Kann problematisch sein
Mehrere kontrollierte Spaziergänge Eine seltene, dafür sehr lange Belastung
Gleichmäßiges Gehen Abruptes Stoppen, Wenden und starkes Beschleunigen
Langsamer Konditionsaufbau Plötzliche starke Leistungssteigerung
Ruhige Schnüffel- und Suchspiele Wildes Ballwerfen mit abrupten Richtungswechseln
Angepasste physiotherapeutische Übungen Ungeprüfte Übungen trotz Schmerzen oder Instabilität

Ob Schwimmen, Wasserlaufband oder bestimmte Übungen geeignet sind, hängt von Diagnose, Kondition und Gesundheitszustand ab. Nicht jede Bewegungsform passt zu jedem Hund.

Belastung beobachten: Wirkt der Hund nach einem Spaziergang deutlich steifer, lahmt stärker oder benötigt ungewöhnlich lange Erholung, war die Belastung möglicherweise zu hoch.

Warum kräftige Muskulatur die Gelenke unterstützt

Muskulatur bewegt nicht nur den Körper, sondern trägt auch zur Stabilisierung des Bewegungsapparates bei. Wird ein schmerzendes Bein weniger belastet, kann sich die Muskulatur dort zurückbilden.

Muskelabbau ist unter dichtem Fell nicht immer sofort sichtbar. Häufig fällt zunächst auf, dass eine Körperseite schmaler wirkt oder der Hund Schwierigkeiten beim Aufstehen entwickelt.

Sinnvoller Muskelaufbau sollte kontrolliert erfolgen. Je nach Ursache können physiotherapeutisch angeleitete Übungen helfen, Bewegungsabläufe, Koordination und Kraft gezielt zu verbessern.

Voraussetzung ist eine ausreichende und bedarfsgerechte Protein- und Energieversorgung. Eine Gewichtsreduktion darf daher nicht ausschließlich an möglichst schnellem Gewichtsverlust ausgerichtet sein.

Den Alltag gelenkschonender gestalten

Kleine Veränderungen im Haushalt können einem Hund mit eingeschränkter Beweglichkeit den Alltag erleichtern.

Rutschige Böden sichern

Teppichläufer oder rutschfeste Matten können auf glatten Böden mehr Halt bieten.

Sprünge reduzieren

Eine geeignete Rampe kann den Einstieg ins Auto erleichtern. Sie sollte stabil, rutschfest und flach genug sein.

Bequemen Liegeplatz anbieten

Ein gut erreichbarer, zugluftgeschützter und ausreichend großer Liegeplatz erleichtert Positionswechsel.

Krallen und Pfoten kontrollieren

Zu lange Krallen oder schmerzhafte Pfoten können den Bewegungsablauf zusätzlich verändern.

Routine beibehalten

Regelmäßige, planbare Bewegung ist häufig günstiger als stark wechselnde Belastungen.

Gelenkgesundheit bei Welpen und Junghunden

Im Wachstum verändern sich Knochen, Gelenke und Muskulatur besonders stark. Eine bedarfsgerechte Welpenernährung und ein kontrolliertes Wachstum sind deshalb wichtig.

Besonders bei Welpen großer Rassen ist nicht ein möglichst schnelles Wachstum das Ziel. Eine dauerhaft zu hohe Energieaufnahme kann zu einer zu schnellen Gewichtsentwicklung beitragen.

Wichtige Grundlagen sind:

  • ein vollständiges, zur erwarteten Endgröße passendes Welpenfutter,
  • kontrollierte Futterportionen,
  • regelmäßige Gewichtskontrollen,
  • keine unkontrollierte Zugabe von Mineralstoffprodukten,
  • altersgerechte freie Bewegung
  • und das Vermeiden ständiger extremer Belastungen.

Passende Produkte finden Sie unter Welpenfutter für Hunde .

Beweglichkeit bei älteren Hunden erhalten

Im Seniorenalter können Aktivität und Muskelmasse abnehmen. Gleichzeitig steigt bei vielen Hunden das Risiko für Übergewicht und chronische Erkrankungen.

Ein alter Hund benötigt jedoch nicht automatisch vollständige Schonung. Regelmäßige und angepasste Bewegung kann helfen, Mobilität und Muskulatur möglichst lange zu erhalten.

Bei Senioren sollten regelmäßig beobachtet werden:

  • Körpergewicht und Körperkondition,
  • Muskelzustand,
  • Aufstehen und Hinlegen,
  • Gangbild und Ausdauer,
  • Verhalten nach Belastung
  • und Veränderungen des Allgemeinzustandes.

Geeignete Produkte finden Sie unter Seniorenfutter für Hunde .

Welche Rolle spielt die Ernährung für die Gelenke?

Eine ausgewogene Ernährung liefert Energie, Protein, Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe für den gesamten Organismus. Für den Bewegungsapparat sind insbesondere ein gesundes Körpergewicht und der Erhalt der Muskulatur wichtig.

Bei der Futterwahl sollten deshalb nicht nur einzelne Gelenknährstoffe betrachtet werden. Entscheidend ist die gesamte Ration.

Wichtige Fragen sind:

  • Ist das Futter als vollständiges Alleinfuttermittel geeignet?
  • Passt der Energiegehalt zum tatsächlichen Bedarf?
  • Unterstützt die Ration ein gesundes Körpergewicht?
  • Ist die Proteinversorgung für den Muskelerhalt angemessen?
  • Werden Leckerlis und Ergänzungsprodukte mitgerechnet?
  • Sind weitere Erkrankungen bei der Futterwahl zu berücksichtigen?

Lamers-Grundsatz: Gelenkgesundheit lässt sich nicht auf einen einzelnen Inhaltsstoff reduzieren. Gewicht, Bewegung, Muskulatur, Diagnose und vollständige Ernährung müssen gemeinsam betrachtet werden.

Gelenknährstoffe und Ergänzungsfuttermittel richtig einordnen

In Futtermitteln und Ergänzungsprodukten werden häufig Stoffe wie Omega-3-Fettsäuren, Glucosamin, Chondroitin, Grünlippmuschel oder Kollagen eingesetzt.

Ob ein Produkt für einen bestimmten Hund sinnvoll ist, hängt von Zusammensetzung, Dosierung, Fütterungsziel und Gesundheitszustand ab. Der bloße Hinweis auf einen einzelnen Inhaltsstoff sagt noch wenig über die tatsächliche Eignung aus.

Bereich Worauf achten?
Omega-3-Fettsäuren Quelle, Gehalt, Stabilität und gesamte Fettzufuhr berücksichtigen.
Glucosamin und Chondroitin Nicht nur die Nennung, sondern auch die eingesetzte Menge und Produktqualität beachten.
Grünlippmuschel Herkunft, Verarbeitung, Dosierung und Verträglichkeit prüfen.
Mehrere Ergänzungen gleichzeitig Doppelte Inhaltsstoffe und unnötige Überversorgung vermeiden.
Bekannte Erkrankungen Ergänzungen mit Tierarztpraxis oder qualifizierter Ernährungsberatung abstimmen.

Ergänzungsfuttermittel sind keine Schmerzmittel und können notwendige Behandlungen nicht ersetzen. Geben Sie nicht mehrere Produkte unkontrolliert nebeneinander.

Wann kann ProVet Gewichtskontrolle & Gelenkpflege sinnvoll sein?

Übergewicht und Gelenkbelastung treten häufig gemeinsam auf. Ein Hund bewegt sich aufgrund von Beschwerden weniger, nimmt dadurch leichter zu und belastet den Bewegungsapparat anschließend zusätzlich.

Lamers ProVet Gewichtskontrolle & Gelenkpflege wurde für Hunde entwickelt, bei denen eine kontrollierte Energiezufuhr mit der ernährungsphysiologischen Unterstützung des Bewegungsapparates verbunden werden soll.

Das Futter kann insbesondere in Betracht kommen, wenn:

  • Übergewicht oder eine Neigung zur Gewichtszunahme besteht,
  • zusätzlich der Bewegungsapparat berücksichtigt werden soll,
  • eine genau kontrollierbare Trockenfutterration gewünscht ist
  • und die Rezeptur zum übrigen Gesundheitszustand des Hundes passt.

Entscheidend bleibt die passende Tagesmenge. Auch ein Futter zur Gewichtskontrolle kann bei einer zu großen Ration eine Gewichtsabnahme verhindern.

Wann sollte ein Hund tierärztlich untersucht werden?

Bewegungsprobleme sollten nicht ausschließlich mit einem neuen Futter oder Ergänzungsprodukt behandelt werden. Zunächst muss geklärt werden, welche Ursache vorliegt.

Bitte tierärztlich abklären lassen bei:

  • plötzlicher oder deutlicher Lahmheit,
  • anhaltender Steifheit,
  • sichtbaren Schmerzen,
  • Schwellung oder Überwärmung eines Gelenks,
  • Unfähigkeit, ein Bein zu belasten,
  • Problemen beim Aufstehen oder Hinlegen,
  • plötzlicher Bewegungsverweigerung,
  • Fieber oder deutlich verändertem Allgemeinzustand,
  • Beschwerden nach einem Unfall oder Sturz
  • oder wiederkehrenden Veränderungen des Gangbildes.

Kann der Hund ein Bein plötzlich nicht mehr belasten, zeigt starke Schmerzen oder hat sich verletzt, sollte er zeitnah tierärztlich vorgestellt werden.

Lamers ProVet Gewichtskontrolle & Gelenkpflege

Eine kontrollierte Energieversorgung kann bei übergewichtigen Hunden dazu beitragen, den Bewegungsapparat zu entlasten. Lamers ProVet Gewichtskontrolle & Gelenkpflege verbindet dieses Ernährungsziel mit einer auf den Bewegungsapparat ausgerichteten Rezeptur.

Das Futter kann ein Bestandteil eines umfassenden Konzeptes aus Gewichtskontrolle, angepasster Bewegung, Muskelaufbau und tierärztlicher Behandlung sein.

Es ersetzt keine Diagnose, keine Physiotherapie und keine notwendige Schmerzbehandlung.

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Häufige Fragen zur Gelenkgesundheit beim Hund

Woran erkennt man Gelenkschmerzen beim Hund?

Mögliche Hinweise sind langsames Aufstehen, Steifheit nach Ruhephasen, Lahmheit, kürzere Spaziergänge, das Meiden von Treppen und weniger Freude an Bewegung.

Ist Steifheit bei einem alten Hund normal?

Steifheit tritt bei älteren Hunden häufiger auf, sollte aber nicht automatisch als normale Alterserscheinung abgetan werden. Schmerzen, Arthrose oder andere Erkrankungen können dahinterstehen.

Was ist Arthrose beim Hund?

Arthrose bezeichnet fortschreitende Veränderungen eines Gelenks. Sie kann infolge von Fehlentwicklungen, Verletzungen, Instabilitäten oder anderen Gelenkerkrankungen entstehen.

Kann Arthrose beim Hund geheilt werden?

Bereits entstandene strukturelle Veränderungen lassen sich in der Regel nicht vollständig rückgängig machen. Ein individuelles Behandlungskonzept kann jedoch dazu beitragen, Schmerzen zu kontrollieren und Beweglichkeit möglichst lange zu erhalten.

Sollte ein Hund mit Gelenkproblemen geschont werden?

Vollständige dauerhafte Schonung kann Muskelabbau begünstigen. Häufig ist kontrollierte und gleichmäßige Bewegung sinnvoll. Umfang und Art sollten zur Diagnose und Belastbarkeit passen.

Welche Bewegung ist bei Arthrose geeignet?

Häufig eignen sich mehrere kontrollierte Spaziergänge, gleichmäßiges Gehen und gezielte physiotherapeutische Übungen besser als seltene intensive Belastungen. Die konkrete Empfehlung hängt vom einzelnen Hund ab.

Ist Schwimmen gut für die Gelenke?

Schwimmen kann für manche Hunde geeignet sein, ist aber nicht für jede Erkrankung und jeden Hund automatisch die richtige Wahl. Wassertemperatur, Einstieg, Kondition und Bewegungsablauf müssen berücksichtigt werden.

Warum belastet Übergewicht die Gelenke?

Zusätzliches Körpergewicht muss bei jeder Bewegung getragen werden und erhöht damit die mechanische Belastung des Bewegungsapparates.

Kann Gelenkfutter vorhandene Arthrose beseitigen?

Nein. Ein geeignetes Futter kann ein umfassendes Management unterstützen, bereits entstandene Gelenkveränderungen aber nicht rückgängig machen.

Welche Nährstoffe sind für die Gelenke wichtig?

Entscheidend ist zunächst eine vollständige und bedarfsgerechte Ernährung. In Gelenkprodukten werden unter anderem Omega-3-Fettsäuren, Glucosamin, Chondroitin oder Grünlippmuschel eingesetzt. Die Eignung hängt von Rezeptur, Dosierung und Hund ab.

Sind Nahrungsergänzungen für jeden Hund sinnvoll?

Nein. Nicht jeder Hund benötigt ein Ergänzungsprodukt. Mehrere Produkte können außerdem dieselben Inhaltsstoffe enthalten. Die Auswahl sollte gezielt und bei Erkrankungen abgestimmt erfolgen.

Wie kann man Gelenkproblemen beim Welpen vorbeugen?

Wichtig sind ein kontrolliertes Wachstum, ein geeignetes vollständiges Welpenfutter, ein gesundes Körpergewicht und altersgerechte Bewegung ohne dauerhafte extreme Belastung.

Wann sollte ein Hund mit Lahmheit zum Tierarzt?

Bei deutlicher, wiederkehrender oder anhaltender Lahmheit sollte eine Untersuchung erfolgen. Kann der Hund ein Bein plötzlich nicht belasten oder zeigt starke Schmerzen, ist eine zeitnahe Vorstellung besonders wichtig.

Hilft eine Gewichtsabnahme bei Gelenkproblemen?

Bei einem übergewichtigen Hund kann eine kontrollierte Gewichtsreduktion dazu beitragen, den Bewegungsapparat zu entlasten. Dabei sollten Nährstoffversorgung und Muskelerhalt berücksichtigt werden.

Fazit: Beweglichkeit entsteht durch mehrere Bausteine

Gelenkgesundheit lässt sich nicht durch eine einzelne Maßnahme sichern. Ein gesundes Körpergewicht, regelmäßige angepasste Bewegung, kräftige Muskulatur und ein gelenkschonender Alltag bilden die wichtigste Grundlage.

Eine bedarfsgerechte Ernährung kann diese Maßnahmen unterstützen. Bei übergewichtigen Hunden kann eine gezielte Gewichtskontrolle gleichzeitig zur Entlastung des Bewegungsapparates beitragen.

Zeigt ein Hund Schmerzen, Lahmheit oder eine deutliche Veränderung seiner Bewegungsfreude, sollte jedoch zuerst die Ursache untersucht werden.

Ziel ist nicht möglichst viel oder möglichst wenig Bewegung, sondern genau die Belastung, die zum individuellen Hund und seinem Gesundheitszustand passt.

Sie möchten Gewicht und Gelenke gemeinsam berücksichtigen?

Wir helfen Ihnen dabei, Körpergewicht, Futtermenge und Ernährungsziel sinnvoll einzuordnen. Bei Schmerzen, Lahmheit oder einer vermuteten Gelenkerkrankung sollte vorher eine tierärztliche Diagnose erfolgen.

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Hinweis: Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine tierärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Bei Schmerzen, Lahmheit, Schwellungen, Verletzungen oder deutlichen Veränderungen des Bewegungsverhaltens wenden Sie sich bitte an eine Tierarztpraxis.

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