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🐾 Ratgeberseite - Welches Hundefutter passt zu meinem Hund? Drei Hunde (Golden Retriever, Berner Sennenhund, Schäferhund) sitzen vor einem Tierfuttergeschäft.
🐾 Ratgeberseite - Welches Hundefutter passt zu meinem Hund?

Die Auswahl an Hundefutter ist heute größer denn je. Trockenfutter, Nassfutter, getreidefreie Rezepturen, Sensitiv-Futter, Welpenfutter, Seniorenfutter und spezielle Veterinary-Nahrung versprechen für nahezu jeden Hund die passende Lösung.

Genau diese Vielfalt macht die Entscheidung jedoch schwierig. Denn nicht die bekannteste Marke, der höchste Fleischanteil oder ein einzelnes Schlagwort auf der Verpackung entscheidet darüber, ob ein Futter wirklich geeignet ist.

Das passende Hundefutter orientiert sich am individuellen Bedarf des Hundes. Alter, Lebensphase, Aktivität, Körpergewicht, Gesundheitszustand, bisherige Fütterung und persönliche Verträglichkeit müssen gemeinsam betrachtet werden.

In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Kriterien bei der Futterwahl wirklich wichtig sind, wann normales Alleinfutter ausreicht und wann eine gezielt ausgerichtete Ernährung sinnvoll sein kann.

Kurzantwort: Welches Hundefutter passt zu meinem Hund?

Das passende Hundefutter versorgt Ihren Hund vollständig, entspricht seiner Lebensphase und liefert eine angemessene Menge an Energie und Nährstoffen.

Für einen gesunden erwachsenen Hund kann ein hochwertiges Alleinfuttermittel ausreichen. Welpen, Senioren, sehr aktive, übergewichtige, sensible oder erkrankte Hunde können dagegen besondere Anforderungen haben. Entscheidend ist immer der einzelne Hund – nicht allein die Rasse oder ein Ernährungstrend.

In diesem Ratgeber erfahren Sie:

  • warum Alter und Lebensphase die Futterwahl beeinflussen,
  • wie Aktivität und Energiebedarf zusammenhängen,
  • woran Sie eine gute Verträglichkeit erkennen,
  • wann getreidefreie oder übersichtliche Rezepturen sinnvoll sein können,
  • wann Veterinary-Hundefutter eingesetzt wird,
  • welche Unterschiede zwischen Black Label und ProVet bestehen
  • und wie Sie Schritt für Schritt eine nachvollziehbare Futterentscheidung treffen.

Was macht ein passendes Hundefutter aus?

Ein passendes Hundefutter sollte den Hund vollständig mit Energie, Protein, Fettsäuren, Vitaminen, Mineralstoffen und weiteren notwendigen Nährstoffen versorgen.

Bei einem als Alleinfuttermittel gekennzeichneten Produkt ist die Rezeptur grundsätzlich dafür vorgesehen, den Hund bei bestimmungsgemäßer Fütterung vollständig zu ernähren.

Ob dieses Futter tatsächlich zum einzelnen Hund passt, hängt jedoch von weiteren Faktoren ab.

Kriterium Warum es wichtig ist
Lebensphase Welpen, erwachsene Hunde und Senioren haben unterschiedliche Anforderungen.
Aktivität Ein sehr aktiver Hund benötigt meist mehr Energie als ein ruhiger Familienhund.
Körpergewicht Die Futtermenge sollte ein gesundes Gewicht und eine gute Körperkondition unterstützen.
Verträglichkeit Kot, Haut, Fell, Appetit und Allgemeinzustand geben wichtige Hinweise.
Gesundheitszustand Bestimmte Erkrankungen können eine gezielt angepasste Ernährung erfordern.
Alltagstauglichkeit Die Fütterung muss zuverlässig portionierbar und dauerhaft umsetzbar sein.

Merksatz: Das beste Hundefutter ist nicht das Futter mit der auffälligsten Verpackung. Es ist das Futter, das den individuellen Hund bedarfsgerecht versorgt und langfristig gut vertragen wird.

Alter und Lebensphase: die Grundlage jeder Futterwahl

Der Nährstoff- und Energiebedarf verändert sich im Laufe des Hundelebens. Deshalb sollte das Futter zur aktuellen Lebensphase passen und nicht nur nach Rasse, Größe oder Geschmack ausgewählt werden.

Lebensphase Typische Anforderungen Worauf achten?
Welpe und Junghund Wachstum, Entwicklung und Aufbau von Muskulatur und Gewebe. Kontrollierte Energie- und Mineralstoffversorgung.
Erwachsener Hund Erhaltung von Gewicht, Muskulatur, Vitalität und Gesundheit. Energiegehalt an tatsächliche Aktivität anpassen.
Senior Erhalt von Muskulatur und Anpassung an veränderte Aktivität. Individuell beurteilen und Erkrankungen berücksichtigen.

Der Übergang zwischen den Lebensphasen ist fließend. Nicht jeder Hund wird im gleichen Alter zum Senior. Körpergröße, Rasse, Aktivität und Gesundheitszustand spielen ebenfalls eine Rolle.

Welches Hundefutter brauchen Welpen?

Welpen benötigen ein Futter, das auf Wachstum und Entwicklung abgestimmt ist. Dabei geht es nicht darum, möglichst viel Energie und Protein zuzuführen. Entscheidend ist ein kontrolliertes Wachstum mit einer ausgewogenen Versorgung.

Besonders bei Welpen großer Rassen kann eine dauerhaft zu hohe Energiezufuhr ein zu schnelles Wachstum begünstigen. Die Futtermenge sollte deshalb regelmäßig an Gewicht und Entwicklung angepasst werden.

Ein geeignetes Welpenfutter sollte unter anderem berücksichtigen:

  • das aktuelle Alter,
  • die erwartete Endgröße,
  • den tatsächlichen Energiebedarf,
  • eine ausgewogene Mineralstoffversorgung,
  • eine gut nutzbare Proteinversorgung
  • und die Entwicklung des Körpergewichts.

Unsere Auswahl finden Sie unter Welpenfutter .

Wichtig: Zusätzliche Mineralstoffprodukte sollten einem vollständigen Welpenfutter nicht ohne konkreten Grund hinzugefügt werden. Eine unkontrollierte Ergänzung kann die ausgewogene Versorgung verändern.

Hundefutter für erwachsene Hunde

Bei einem gesunden ausgewachsenen Hund steht die Erhaltung im Mittelpunkt. Das Futter soll ein gesundes Körpergewicht, eine gute Muskulatur, Vitalität und eine stabile Verdauung unterstützen.

Der Energiebedarf erwachsener Hunde kann stark variieren. Ein aktiver Jagd-, Sport- oder Arbeitshund benötigt meist mehr Energie als ein ruhiger Familienhund mit kurzen täglichen Spaziergängen.

Auch Kastration, Umgebung, Muskelmasse und individuelle Stoffwechselunterschiede können den Bedarf beeinflussen.

Unsere Auswahl für ausgewachsene Hunde finden Sie unter Adult-Hundefutter .

Welches Hundefutter passt zu Senioren?

Mit zunehmendem Alter verändert sich bei vielen Hunden die Aktivität. Dadurch kann der Energiebedarf sinken. Gleichzeitig sollte eine gute Protein- und Nährstoffversorgung dazu beitragen, die vorhandene Muskulatur möglichst lange zu erhalten.

Ein Seniorenfutter sollte deshalb nicht pauschal nur weniger Protein enthalten. Wichtig sind vielmehr Proteinqualität, Energiegehalt, Verdaulichkeit und die individuelle gesundheitliche Situation.

Bei älteren Hunden sollten regelmäßig beobachtet werden:

  • Körpergewicht,
  • Muskelzustand,
  • Appetit,
  • Trinkmenge,
  • Kot und Verdauung,
  • Beweglichkeit
  • und Veränderungen des Allgemeinzustandes.

Passende Produkte finden Sie unter Seniorenfutter für Hunde .

Merksatz: Nicht jeder alte Hund benötigt automatisch dasselbe Seniorenfutter. Ein schlanker, aktiver Senior kann andere Anforderungen haben als ein ruhiger Hund mit Übergewicht oder einer diagnostizierten Erkrankung.

Aktivitätslevel und Alltag: Wie viel Energie braucht mein Hund?

Aktivität gehört zu den wichtigsten Faktoren für die passende Futtermenge. Allerdings wird der tatsächliche Energieverbrauch häufig überschätzt.

Ein Hund, der täglich spazieren geht, ist nicht automatisch ein Leistungshund. Auch Rasse, Temperament und Größe allein erlauben keine sichere Einschätzung.

Aktivitätsniveau Typische Situation Mögliche Konsequenz
Niedrig Kurze Spaziergänge, viel Ruhe, alters- oder gesundheitsbedingt wenig Bewegung. Moderater Energiegehalt und sorgfältige Portionskontrolle.
Normal Regelmäßige Spaziergänge und normale Familienaktivität. Ausgewogenes Adult-Alleinfuttermittel passend portionieren.
Hoch Intensiver Sport, Arbeit, Jagd oder lange regelmäßige Belastungen. Höherer Energiebedarf und geeignete Protein- und Fettversorgung.

Sowohl eine Überversorgung als auch eine Unterversorgung kann problematisch sein. Deshalb sollten Gewicht und Körperform regelmäßig kontrolliert und die Futtermenge bei Bedarf angepasst werden.

Körpergewicht und Futtermenge richtig beurteilen

Die Fütterungsempfehlung auf der Verpackung ist ein Ausgangspunkt. Sie kann nicht jeden Hund exakt berücksichtigen.

Zwei Hunde mit demselben Gewicht können aufgrund ihrer Aktivität, Muskelmasse, Kastration und ihres Stoffwechsels unterschiedliche Mengen benötigen.

So kontrollieren Sie die Körperkondition

  • Rippen: Sie sollten unter einer leichten Fettabdeckung fühlbar sein.
  • Taille: Von oben sollte hinter dem Brustkorb eine Einziehung erkennbar sein.
  • Bauchlinie: Von der Seite sollte der Bauch leicht aufgezogen wirken.
  • Gewichtsentwicklung: Regelmäßig wiegen und Veränderungen dokumentieren.

Leckerlis, Kauartikel und Essensreste gehören ebenfalls zur täglichen Energieaufnahme. Werden sie zusätzlich zur vollständigen Hauptfuttermenge gegeben, kann dies langfristig zu Übergewicht beitragen.

Verträglichkeit und Sensibilität richtig einordnen

Manche Hunde reagieren empfindlich auf bestimmte Futtermittel oder auf Veränderungen ihrer Fütterung. Einzelne Symptome beweisen jedoch noch keine Futtermittelallergie.

Zu den häufig beobachteten Auffälligkeiten gehören:

Solche Beschwerden können mit dem Futter zusammenhängen, aber auch durch Parasiten, Infektionen, Umweltallergien, Erkrankungen, Medikamente, Stress oder andere Faktoren entstehen.

Bei empfindlichen Hunden können übersichtliche Rezepturen mit ausgewählten Protein- und Kohlenhydratquellen die Einordnung erleichtern. Häufige planlose Futterwechsel sind dagegen wenig hilfreich.

Bitte beachten: Bei wiederkehrenden oder deutlichen Beschwerden sollte nicht nur das Futter gewechselt werden. Zunächst sollte geklärt werden, ob eine behandlungsbedürftige Ursache vorliegt.

Wann ist getreidefreies Hundefutter sinnvoll?

Getreidefreies Hundefutter ist nicht automatisch besser oder verträglicher. Viele Hunde können gut aufbereitetes Getreide problemlos verdauen.

Eine getreidefreie Rezeptur kann sinnvoll sein, wenn eine bestimmte Getreidekomponente nicht vertragen wird oder Hundehalter bewusst auf Getreide verzichten möchten.

Entscheidend ist jedoch immer die gesamte Rezeptur. Auch ein getreidefreies Futter kann Zutaten enthalten, die ein einzelner Hund nicht verträgt.

Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Seite Getreidefreies Hundefutter .

Wichtig: Getreidefrei und hypoallergen bedeuten nicht dasselbe. Für eine Futtermittelallergie ist die vollständige Zusammensetzung entscheidend.

Welche Rolle spielt die Proteinquelle?

Protein liefert Aminosäuren, die der Hund unter anderem für Muskulatur, Haut, Fell, Enzyme und zahlreiche Stoffwechselvorgänge benötigt.

Entscheidend ist nicht nur die Höhe des Rohproteingehalts. Auch Qualität, Verdaulichkeit, Aminosäuremuster und Verhältnis zur aufgenommenen Energie spielen eine Rolle.

Bei sensiblen Hunden kann eine übersichtliche Auswahl tierischer Proteinquellen sinnvoll sein. Eine sogenannte Monoprotein-Rezeptur enthält üblicherweise nur eine tierische Proteinquelle. Sie ist jedoch nicht automatisch hypoallergen und muss weiterhin zum Hund passen.

Mehr dazu erfahren Sie in unserem Ratgeber Monoprotein-Hundefutter richtig einsetzen .

Wann ist spezielles Veterinary-Hundefutter sinnvoll?

Veterinary-Hundefutter beziehungsweise Diätfuttermittel wurde für bestimmte ernährungsphysiologische Zwecke entwickelt. Es kann eine tierärztliche Behandlung begleiten, ersetzt jedoch keine Untersuchung, Diagnose oder notwendige medizinische Therapie.

Mögliche Einsatzbereiche sind beispielsweise:

  • empfindlicher Magen-Darm-Trakt,
  • bestimmte Futtermittelreaktionen,
  • Übergewicht,
  • besondere Anforderungen an Haut und Fell,
  • Unterstützung der Zahnpflege
  • oder andere klar definierte Ernährungsziele.

Die Auswahl sollte sich nicht nur nach einem Symptom richten. Unterschiedliche Erkrankungen können ähnliche Beschwerden verursachen, aber eine andere Fütterungsstrategie benötigen.

Unsere Veterinary-Auswahl finden Sie unter ProVet Veterinary Hundefutter .

Wichtig: Ein Spezialfutter ist kein Medikament. Bei anhaltenden Beschwerden sollte vor der langfristigen Fütterung geklärt werden, welche Ursache behandelt oder ernährungsphysiologisch begleitet werden soll.

Welche Lamers-Futterlinie passt zu welchem Hund?

Bei Lamers unterscheiden wir zwischen hochwertigem Alltagsfutter für gesunde Hunde und gezielt ausgerichteter Veterinary-Nahrung für besondere Anforderungen.

Futterlinie Geeignet für Schwerpunkt
Lamers Black Label Gesunde Hunde in unterschiedlichen Lebensphasen. Hochwertige Alltagsfütterung mit verschiedenen Rezepturen und Proteinquellen.
Lamers ProVet Veterinary Hunde mit besonderen ernährungsphysiologischen Anforderungen. Gezielt ausgerichtete Ernährung, beispielsweise für Verdauung, Haut, Gewicht oder Futtermittelreaktionen.

Lamers Black Label für den täglichen Bedarf

Lamers Black Label bietet hochwertige Rezepturen für gesunde Hunde. Dazu gehören Futter für Welpen, ausgewachsene Hunde, Senioren sowie verschiedene Geschmacksrichtungen und Fütterungsformen.

Zur Übersicht: Lamers Black Label Hundefutter .

Lamers ProVet für besondere Anforderungen

Lamers ProVet Veterinary umfasst gezielt entwickelte Rezepturen für Hunde, bei denen besondere Ernährungsziele berücksichtigt werden sollen.

Zur Übersicht: Lamers ProVet Veterinary Hundefutter .

Schritt für Schritt zum passenden Hundefutter

Eine gute Futterauswahl beginnt nicht mit einem Produkt, sondern mit der Einordnung des Hundes.

1. Lebensphase bestimmen

Handelt es sich um einen Welpen, einen ausgewachsenen Hund oder einen Senior?

2. Gewicht und Körperform beurteilen

Liegt das Gewicht im gesunden Bereich oder soll der Hund abnehmen beziehungsweise zunehmen?

3. Aktivität realistisch einschätzen

Berücksichtigen Sie tatsächliche Bewegung, Arbeit und Training statt nur Rasse und Temperament.

4. Bisherige Fütterung dokumentieren

Notieren Sie Hauptfutter, Proteinquellen, Leckerlis, Kauartikel und Ergänzungsprodukte.

5. Beschwerden einordnen

Gibt es wiederkehrenden Durchfall, Juckreiz, Erbrechen, Blähungen oder andere Auffälligkeiten?

6. Passende Futterkategorie wählen

Entscheiden Sie zwischen normalem Alleinfutter und einer gezielt ausgerichteten Rezeptur.

7. Tagesration festlegen

Nutzen Sie die Fütterungsempfehlung als Startwert und rechnen Sie zusätzliche Snacks mit ein.

8. Entwicklung beobachten

Kontrollieren Sie Gewicht, Kot, Haut, Fell, Appetit, Aktivität und Allgemeinzustand.

Lamers-Grundsatz: Sie müssen kein Ernährungsexperte werden. Entscheidend ist, dass Sie nachvollziehen können, warum ein Futter zu Ihrem Hund passt. Wir verkaufen deshalb nicht nur Hundefutter – wir verkaufen Orientierung.

Hundefutter richtig umstellen

Bei empfindlichen Hunden ist eine schrittweise Futterumstellung häufig sinnvoll. Ein abrupter Wechsel kann vorübergehend zu weichem Kot oder Verdauungsproblemen führen.

Zeitraum Bisheriges Futter Neues Futter
Tag 1–2 etwa 75 Prozent etwa 25 Prozent
Tag 3–4 etwa 50 Prozent etwa 50 Prozent
Tag 5–6 etwa 25 Prozent etwa 75 Prozent
Ab Tag 7 0 Prozent 100 Prozent

Dieses Schema ist eine allgemeine Orientierung. Bei einer tierärztlich angeordneten Diät, einer Ausschlussdiät oder akuten gesundheitlichen Problemen können andere Vorgaben gelten.

Wann ist eine tierärztliche Abklärung wichtig?

Nicht jede Veränderung beim Hund wird durch das Futter verursacht. Anhaltende oder deutliche Beschwerden sollten deshalb nicht ausschließlich mit einem Futterwechsel behandelt werden.

Bitte tierärztlich abklären lassen bei:

  • anhaltendem oder starkem Durchfall,
  • wiederholtem Erbrechen,
  • deutlichem Gewichtsverlust,
  • anhaltender Futterverweigerung,
  • starkem Juckreiz oder offenen Hautstellen,
  • wiederkehrenden Ohrenentzündungen,
  • stark verändertem Durst oder Urinabsatz,
  • Bauchschmerzen oder aufgeblähtem Bauch
  • oder einer deutlichen Verschlechterung des Allgemeinzustandes.

Eine Untersuchung schafft die Grundlage dafür, anschließend eine passende Fütterungsstrategie auszuwählen.

Warum persönliche Beratung den Unterschied macht

So individuell wie Ihr Hund ist, so individuell sollte auch seine Fütterung beurteilt werden. Eine seriöse Beratung beginnt deshalb nicht sofort mit einer Produktempfehlung.

Wichtige Fragen sind beispielsweise:

  • Wie alt ist der Hund?
  • Wie hoch sind aktuelles Gewicht und Idealgewicht?
  • Wie aktiv ist er tatsächlich?
  • Was erhält er derzeit als Hauptfutter?
  • Welche Leckerlis und Kauartikel bekommt er?
  • Welche Beschwerden bestehen?
  • Welche Untersuchungen wurden bereits durchgeführt?
  • Welches Ziel soll mit einer Veränderung erreicht werden?

Bei Lamers Futtermittelhandlung verbinden wir persönliche Beratung mit mehr als 30 Jahren Erfahrung. Dabei geht es nicht um pauschale Aussagen, sondern um eine nachvollziehbare Auswahl.

Welche Futterlinie passt zu Ihrem Hund?

Für gesunde Hunde in unterschiedlichen Lebensphasen bietet Lamers Black Label hochwertige Rezepturen für den täglichen Bedarf.

Für Hunde mit besonderen ernährungsphysiologischen Anforderungen finden Sie in Lamers ProVet Veterinary gezielt ausgerichtete Rezepturen. Bei diagnostizierten Erkrankungen sollte die Auswahl mit der behandelnden Tierarztpraxis abgestimmt werden.

Black Label ansehen ProVet Veterinary ansehen

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Häufige Fragen: Welches Hundefutter passt zu meinem Hund?

Welches Hundefutter ist das beste?

Das beste Hundefutter ist ein bedarfsdeckendes Alleinfuttermittel, das zur Lebensphase, Aktivität, Körperkondition und gesundheitlichen Situation des individuellen Hundes passt.

Braucht jede Hunderasse ein eigenes Futter?

Nein. Wichtiger als die Rasse allein sind Lebensphase, Körpergröße, Aktivität, Energiebedarf, Gesundheitszustand und individuelle Verträglichkeit.

Woran erkenne ich, ob ein Hundefutter gut vertragen wird?

Hinweise sind ein stabiles gesundes Gewicht, normal geformter Kot, guter Appetit, unauffällige Haut, gepflegtes Fell und eine altersgemäße Aktivität.

Muss das Futter immer zur Lebensphase passen?

Ja. Welpen, ausgewachsene Hunde und Senioren haben unterschiedliche Anforderungen an Energie und Nährstoffversorgung.

Welches Futter braucht ein aktiver Hund?

Ein tatsächlich stark belasteter Hund kann einen höheren Energiebedarf haben. Wie viel zusätzliche Energie notwendig ist, hängt von Art, Dauer und Häufigkeit der Aktivität ab.

Braucht ein kastrierter Hund spezielles Futter?

Nicht automatisch. Nach einer Kastration kann sich der Energiebedarf verändern. Entscheidend sind Gewichtsentwicklung, Körperzustand, Aktivität und passende Portionsgröße.

Ist getreidefreies Hundefutter besser?

Nein. Getreidefreies Futter kann für einzelne Hunde sinnvoll sein, ist aber nicht grundsätzlich hochwertiger oder besser verträglich.

Braucht ein sensibler Hund Veterinary-Futter?

Nicht jeder sensible Hund benötigt Veterinary-Futter. Zunächst sollte geklärt werden, welche Beschwerden bestehen und welches Ernährungsziel verfolgt wird.

Was ist der Unterschied zwischen Black Label und ProVet?

Lamers Black Label ist hochwertige Alltagsnahrung für gesunde Hunde. Lamers ProVet Veterinary bietet gezielt ausgerichtete Rezepturen für besondere ernährungsphysiologische Anforderungen.

Wie viel Hundefutter braucht mein Hund?

Die benötigte Menge hängt von Energiegehalt, Gewicht, Aktivität, Alter, Körperzustand und zusätzlichen Snacks ab. Die Herstellerempfehlung ist ein Startwert und muss gegebenenfalls angepasst werden.

Wie lange dauert eine Futterumstellung?

Häufig wird über etwa sieben Tage schrittweise umgestellt. Bei empfindlichen Hunden kann ein längerer Zeitraum sinnvoll sein.

Soll ich bei Durchfall sofort das Futter wechseln?

Nicht grundsätzlich. Durchfall kann viele Ursachen haben. Bei starkem, wiederkehrendem oder länger anhaltendem Durchfall sollte der Hund tierärztlich untersucht werden.

Fazit: Das richtige Hundefutter ist keine Frage des Trends

Nicht jedes beliebte oder stark beworbene Futter passt zu jedem Hund. Entscheidend ist, was Ihr Hund in seiner aktuellen Lebensphase wirklich benötigt.

Alter, Aktivität, Körpergewicht, Gesundheitszustand, bisherige Fütterung und individuelle Verträglichkeit sollten gemeinsam betrachtet werden.

Für einen gesunden Hund kann ein hochwertiges Alleinfuttermittel wie Lamers Black Label die richtige Wahl sein. Bei besonderen ernährungsphysiologischen Anforderungen können gezielt entwickelte Rezepturen aus der Lamers-ProVet-Linie sinnvoll sein.

Mit einer passenden Ernährung schaffen Sie eine wichtige Grundlage für Wohlbefinden, Vitalität und Lebensqualität – ohne jedem neuen Futtertrend folgen zu müssen.

Sie sind bei der Futterauswahl unsicher?

Sie müssen kein Ernährungsexperte werden. Nutzen Sie den Lamers Ernährungs-Kompass oder lassen Sie sich persönlich beraten. Seit 1990 unterstützen wir Hundehalter dabei, die Fütterung nachvollziehbar an den individuellen Hund anzupassen.

Zum Lamers Ernährungs-Kompass

Lamers Futtermittelhandlung – persönliche Beratung seit 1990.

Hinweis: Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine tierärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Bei akuten, starken oder wiederkehrenden Beschwerden wenden Sie sich bitte an eine Tierarztpraxis.

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