Was bedeutet hypoallergenes Hundefutter?
Hypoallergen ist kein gesetzlich geschützter Begriff. Gemeint sind meist Rezepturen, die bewusst wenige und klar erkennbare Zutaten enthalten, oft mit einer einzigen tierischen Proteinquelle, die Ihr Hund bisher nicht kennt. Bei Lamers ProVet Hypoallergen wird das tierische Eiweiß laut Hersteller enzymatisch in kurze Bausteine gespalten, sogenannte Peptide. Lachs ist dort die einzige tierische Proteinquelle, kombiniert mit Kartoffel und Süßkartoffel.
Ein Futter kann eine Allergie nicht heilen und keine Verträglichkeit garantieren. Ob Ihr Hund eine Futtermittelallergie oder eine Unverträglichkeit hat, klärt Ihre Tierarztpraxis, meist mit einer Ausschlussdiät. Eine übersichtliche Zusammensetzung erleichtert aber die Auswahl und den Vergleich mit der bisherigen Fütterung.
Drei Wege zum passenden Futter
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Eine tierische Proteinquelle: Monoprotein-Sorten wie Lamers Sensibel Pferd pur, Lamers Sensitive Lamm pur oder die Barfi Dosen enthalten nur eine Fleischsorte. So wissen Sie genau, was Ihr Hund bekommt.
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Seltene Proteinquelle: Pferd, Kaninchen, Hirsch, Ente oder Lamm kennen viele Hunde noch nicht. Diese Sorten gibt es bei uns als Trockenfutter, zum Beispiel von Lamers Black Label, Lamers Superfood 65 und Lamers Select Pro, und als Nassfutter.
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Enzymatisch gespaltenes Eiweiß: Alle Lamers ProVet Sorten nutzen laut Hersteller enzymatisch gespaltenes Protein. Für ernährungssensible Hunde ist Lamers ProVet Hypoallergen gedacht, weitere Sorten finden Sie auf der Seite Lamers ProVet Hundefutter.
Über die Suchhilfe oben können Sie die Auswahl nach Trocken- oder Nassfutter, nach Fleischsorte und nach Produktlinie eingrenzen. Achten Sie beim Vergleich auf die vollständige Zusammensetzung: Einige Sensibel- und Sensitive-Sorten enthalten Reis oder Hirse, andere sind getreidefrei. Ein Teil der Barfi Dosen ist Ergänzungsfuttermittel, die Kennzeichnung finden Sie auf der jeweiligen Produktseite.
Hundefutter für Allergiker: worauf Sie achten sollten
- Notieren Sie, welche Fleischsorten Ihr Hund bisher bekommen hat, auch in Snacks und Kauartikeln.
- Wählen Sie für eine Ausschlussdiät eine Proteinquelle, die Ihr Hund noch nicht kennt, und stimmen Sie Auswahl und Dauer mit Ihrer Tierarztpraxis ab.
- Geben Sie während dieser Zeit keine zusätzlichen Leckerlis, Kauartikel oder Tischreste.
- Stellen Sie das Futter schrittweise über mehrere Tage um. Für Lamers ProVet empfiehlt der Hersteller eine Umstellung über zwei Wochen.
Trockenfutter oder Nassfutter?
Beides ist möglich. Manche Hunde nehmen Nassfutter lieber an, andere kommen mit Trockenfutter gut zurecht. Wichtig ist vor allem, dass Sie während einer Ausschlussdiät bei einer Proteinquelle bleiben. Gezielt weiter: Nassfutter für sensible Hunde · Trockenfutter für sensible Hunde · Monoprotein · Getreidefreies Hundefutter
Häufige Fragen zu hypoallergenem Hundefutter
Ist hypoallergenes Hundefutter dasselbe wie Monoprotein?
Nicht ganz. Monoprotein bedeutet nur eine tierische Proteinquelle. Hypoallergen wird oft weiter gefasst und kann zum Beispiel auch enzymatisch gespaltenes Eiweiß meinen, wie bei Lamers ProVet Hypoallergen.
Ist getreidefreies Futter automatisch hypoallergen?
Nein. Getreidefrei sagt nur, dass kein Getreide enthalten ist. Für viele ernährungssensible Hunde spielt die tierische Proteinquelle eine größere Rolle.
Welche Proteinquelle eignet sich für eine Ausschlussdiät?
Meist eine, die Ihr Hund bisher nicht oder kaum bekommen hat, zum Beispiel Pferd, Kaninchen oder Hirsch. Die Auswahl stimmen Sie am besten mit Ihrer Tierarztpraxis ab.
Wie lange dauert eine Ausschlussdiät?
Das legt Ihre Tierarztpraxis fest. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber Ausschlussdiät beim Hund.
Wo finde ich mehr Hintergrundwissen?
In unseren Ratgebern Hypoallergenes Hundefutter erklärt, Leitfaden Monoprotein und Nassfutter für Allergiker.
Persönliche Beratung seit 1990
Sie sind unsicher, welche Sorte für Ihren Hund infrage kommt? Wir beraten Sie kostenlos, im Geschäft in Schwerte ohne Termin oder telefonisch unter 02304 16963. Gern auch über unsere Ernährungsberatung.